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Eine Hymne zieht in die Welt

Michael Theurer legt Conny Conrads „Europeana“ unter den Christbaum

Die „Europeana“ ist der Region, in der sie entstanden ist, längst entwachsen. Und das war auch das Ziel des Weitinger Komponisten Conny Conrad. Denn nun spielt der Europa-Abgeordnete Michael Theurer quasi in ganz Europa Christkind und verschenkt CDs mit der „Europa-Hymne der Herzen“ zu Weihnachten.

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Volker Schmid

Horb. Am Samstag stellte Michael Theurer zusammen mit Conny Conrad und der FDP-Kreisvorsitzenden Angelika Engeln die eigens für die „Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa“ (ALDE) gepresste neue CD-Fassung der laut Theurer „Europa-Hymne der Herzen“ im Horber Wahlkreisbüro vor. „Der Dialog mit den Bürgern über Europa muss verstärkt werden“, betonte Theurer. Nur so könne der verbreiteten Europa-Skepsis entgegengewirkt werden. Und zu diesem Dialog und einer positiven Grundeinstellung gegenüber Europa trage auch Conny Conrads Hymne „Europeana“ bei.

Die FDP-Kreisvorsitzende Angelika Engeln, der Weitinger Komponist Conny Conrad und der ... Die FDP-Kreisvorsitzende Angelika Engeln, der Weitinger Komponist Conny Conrad und der Europa-Abgeordnete Michael Theurer präsentierten am Samstag die ALDE-Weihnachts-CD mit der Europa-Hymne „Europeana“. Bild: vov

Deshalb hat sich Theurer vom „glühenden Europäer“ Conrad auch gerne als Mit-Schirmherr vor den „Europeana“-Karren spannen lassen. „Für mich ist das der absolute Startschuss“, freute sich Conrad über die Veröffentlichung der ALDE-CD und die Unterstützung von Michael Theurer, der die CDs in Brüssel und Straßburg schon fleißig als Weihnachtsgeschenke an die Abgeordneten-Kollegen verteilt. „Du bist der richtige Mann an der richtigen Stelle“, lobte Conrad.

Mit dem Prädikat „Europa-Hymne der Herzen“ hat Theurer laut Conrad „Türen geöffnet“. Denn dem Komponisten ist es wichtig, dass seine Hymne nicht in Konkurrenz mit der „Ode an die Freiheit“ treten soll, sondern als zeitgenössische Alternative zu Beethovens neunten Sinfonie gesehen wird. Trotzdem ist Conrad stolz, dass er auf dem Plakat zur Uraufführung mit dem Philharmonischen Orchester Hagen in einem Atemzug mit den ganz großen Kollegen der Klassik genannt wurde: „Mit Werken von Conrad, Händel, Beethoven und Charpentier“ hieß es da.

Nicht minder stolz kann der Komponist darauf sein, dass der renommierte Musikverlag „Edition Peters“ sein Werk ins Programm genommen hat. „Das ist wie ein Lottogewinn“, erklärte Conrad. Inzwischen gibt es sogar eine erste positive Resonanz im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit dem „European Union Youth Orchestra“. Und Conrad arbeitet auch für den „Dynamischen Europapool des Landes Baden-Württemberg“ als Mitglied bei der Organisation der Europawoche mit.

Zudem ist ein Jugendwettbewerb angedacht, mit dessen Hilfe der Hymne ein Text beschert werden soll. Und ab Februar 2012 stehen alle aktuellen Versionen der „Europeana“ bei den gängigen Internet-Portalen wie „Musicload“ oder „Amazon“ zum Download bereit. Bald schon dürfte es aber mehr Fassungen der „Europeana“ geben. „Mit möglichst vielen Versionen sollen die unterschiedlichen Zielgruppen erreicht werden“, so Conrad. Deshalb hat er auch schon eine Heavy Metal-Version kreiert, die bald erscheinen soll.

„Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, erklärte Theurer. Denn auch zur Metal-Fassung soll mittels eines Wettbewerbs auf „powermetal.de“ eine Compilation-CD entstehen, auf der möglichst viele Metal-Kapellen ihre Versionen der „Europeana“ präsentieren können. Und so passt die bald enorm vielfältige „Europeana“ letztlich auch wieder perfekt zum Europa-Slogan „In Vielfalt geeint.“

„Musik verbindet“, brachte Angelika Engeln eines der großen Ziele der „Europeana“ auf den Punkt. „Europa muss aus den Amtsstuben hinaus“, erklärte indes Michael Theurer und freute sich schon auf erste Feedback zur „Europeana“-CD: „Ich bin gespannt, wie meine Kollegen reagieren.“

19.12.2011 - 08:30 Uhr

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