Die Landesvereinigung der Freien Wähler tagte in Glatt
Die Landesvereinigung der Freien Wähler Baden-Württemberg hielt am vergangenen Samstag im Glatter Hotel Züfle die erste Mitgliederversammlung nach ihrer Gründung ab.
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Margita Manz
Der Vorstand der Landesvereinigung der Freien Wähler wurde in Glatt komplettiert und bestätigt. Von links im Bild: Roland Baumgärtner, Hans-Gerd Hoffmann aus Glatt, Helmut Schneider, Christel Bächle-Blum, Karl-Heinz Faist, Ulrich Glaubitz, Vorsitzender Ulrich Mentz, Jörg Stimpfig, Gabriele Warnke-Gauger und Dr. Bernd Grimmer. Bild: maz
Glatt. Großen Zeitraum nahmen die Wahlen bei der Versammlung der Freien Wähler im Glatter Züfle ein. Der Landesvorstand wird nach Satzung alle zwei Jahre durch die Mitgliederversammlung der Landesvereinigung neu gewählt. Abweichend hiervon wurde der in der Gründungsversammlung vor zwei Jahren am 21. Mai 2010 gewählte Vorstand nur für ein Jahr gewählt. Ulrich Mentz wurde nun einstimmig als Vorsitzender bestätigt, Roland Baumgartner und Christel Bächle-Blum als stellvertretende Vorsitzende. Schriftführer ist Ulrich Glaubitz, und als Landesgeschäftsführer wurde Jörg Stimpfig einstimmig bestätigt. Als Beisitzer wurden Gabriele Warnke-Gauger, Helmut Schneider, Karl-Heinz Faist und „Gastgeber“ Hans-Gerd Hoffmann aus Glatt gewählt.
Ein neuer Grundsatzbeschluss zur Teilnahme an den nächsten Landtagswahlen in Baden-Württemberg war per Antrag gefordert worden: Die Freien Wähler sollten nächstes Mal teilnehmen und für möglichst viele Wahlkreise Kandidaten aufstellen. Potenzielle Neumitglieder könnten nämlich befürchten, dass vor der nächsten Landtagswahl diesbezüglich wieder ein negativer Beschluss fallen könnte. Ein Mitwirken bei den Freien Wählern mit Zielrichtung Landtagswahl könnte demnach als nicht sinnvoll erscheinen. Der Antrag auf einen neuen Grundsatzbeschluss wurde indes von der Glatter Versammlung abgelehnt. Die Satzung der Landesvereinigung der Freien Wähler zeichne schon deutlich genug das Ziel „Teilnahme an Landtagswahlen“. Dies müsse nicht noch doppelt mit einem extra Grundsatzbeschluss bekräftigt werden.
Dem zweiten Antrag, gestellt von Helmut Schneider, einen Arbeitskreis für fundierte Vorbereitung zur Teilnahme an den Landtagswahlen zu bilden, wurde indessen bei nur einer Enthaltung zugestimmt. Schneider erklärte sich auch selbst bereit, daran maßgeblich mitzuarbeiten. Vorsitzender Ulrich Mentz teilte in Vertretung von Rechtsanwalt Klein aus Ulm der Versammlung mit, dieser erkläre sich ebenfalls bereit, konstruktiv im Arbeitskreis mitzuarbeiten. Was von der Versammlung begrüßt wurde.
Zur Abrundung des Mammut-Programms hielt Stefan Ruppaner aus Wutöschingen einen Vortrag über den Arbeitskreis „Bildung und Schule“, zeigte anhand seines Heimatlandkreises Waldshut die Benachteiligung des ländlichen Raumes durch Zentralisierung des Schulsystems auf und machte Lösungsvorschläge. Die Solidarität, welche sich die Freien Wähler auf die Fahnen geschrieben haben, müsste auch in diesen Bereichen praktiziert werden.