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„Versorgungsbähnle“ geplant

Attraktivität des Mini-Rock-Festivals steigern und Risiken minimieren

Das „Versorgungsbähnle“ ist einer der Ansätze, den die Macher des Mini-Rock-Festivals umsetzen wollen, um das Festival für Besucher attraktiver zu machen und gleichzeitig das finanzielle Risiko zu senken.

09.06.2010

Horb. So lautete die Vorgabe für einen Workshop mit Stadtrat Holger Zimmermann im Marmorwerk – Zimmermann hatte einst als Projekt-Pate geholfen, die Mini-Rock-Tradition zu begründen.

Innerhalb eines Tages entstanden mehr als 75 konkrete Ansätze, von denen nun zwölf bereits zur Umsetzung vorbereitet sind.

„Ein ideales Geschäft mache ich dann, wenn ich eine Situation entdecke, in der eine Person Bedarf an etwas hat und ich es bieten kann“, definierte Zimmermann den Suchkorridor. „Etwa wenn jemand in brütender Hitze anstehen muss und ich ihm etwas zu trinken anbieten kann.“ Allerdings, so die weitere Maßgabe, müsse ein fairer Preis verlangt werden, da niemand sich „abgezockt“ fühlen dürfe.

Dem konnte Mini-Rock-Vorstand Stefan Lazar nur beipflichten. Schließlich sei es das Ziel, Ideen zu entwickeln, die eine Steigerung der Attraktivität und eine Absicherung des finanziellen Risikos gleichermaßen bieten. Oft gehe es bei solchen Aufträgen darum, die vielen kleinen Chancen zu entdecken und zu nutzen, ergänzte Zimmermann. Das gelinge, wenn man sich Zeit nehme und sich systematisch damit beschäftige.

Das Festival wird in diesem Jahr bekanntlich am 6. und 7. August auf neuem Gelände vor den Toren Ihlingens ausgerichtet. Das Budget der Veranstaltung ist so hoch wie noch nie, weshalb Attraktivität und Risikominimierung für die jungen Macher besondere Bedeutung haben. Unter anderem mit Headlinern wie „Fettes Brot“ und altbewährten Rockern wie „Life of Agony“ legt das Festivalteam die Messlatte noch höher, als in den vergangenen Jahren. „Johann“ und „Emma“ waren die beiden fiktiven Festivalbesucher, deren Vorbereitung, Anreise und Festivalbesuch beispielhaft durchleuchtet wurden, um Ansätze zu finden. Außerdem wurden Trends analysiert und überlegt, was das Festival für den „typischen Gast“ abseits des Musikprogramms reizvoll macht.

Auf Basis der Ansoff-Matrix, eines Instruments der Strategieentwicklung, entstand unter anderem die Idee, ein „Versorgungsbähnle“ einzurichten. Über dieses Vehikel sollen die Camping-Gäste unter anderem mit Getränken samt Kaffee und Frühstück versorgt werden. Was die weiteren Ideen betrifft, waren die Mini-Rocker noch zurückhaltend mit Informationen.

„Informationen gibt es immer aktuell auf unserer Website unter www.mini-rock-festival.de“, warb Benjamin Breitmaier, der Marketing-Kopf des Organisationsteams.

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09.06.2010, 12:00 Uhr

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