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Standort für Markt gesucht

Bisherige Planung fällt bei Interessenten durch

Eutingens Verwaltung bemüht sich weiterhin um einen Standort für einen Verbrauchermarkt. Möglichst noch im April soll die Aufstellung eines Bebauungsplans auf der Tagesordnung des Gemeinderats stehen.

05.03.2016
  • von Dunja Bernhard

Eutingen. Mit der Verlegung des Sportplatzes glaubte Eutingens Verwaltung auch einen geeigneten Standort für einen Verbrauchermarkt gefunden zu haben. Auf der frei werdenden Fläche sollten ein Pflegeheim und ein Vollsortimenter angesiedelt werden. Doch möglichen Interessenten für den Verbrauchermarkt war der Standort zu weit entfernt von der Bundesstraße und die Anfahrt durch die Marktstraße zu unattraktiv. Nun soll auf der gesamten Fläche ein Pflegeheim entstehen. „Wenn man die neuen Entwürfe sieht, war die Entwicklung vielleicht gar nicht so ungeschickt“, sagt Bürgermeister Armin Jöchle.

Das Thema Verbrauchermarkt ist damit aber nicht vom Tisch. Zwei mögliche Standorte, die verkehrsgünstiger liegen, hat die Verwaltung ausgemacht: Beim geplanten Bahnhaltepunkt Nord an der Kreisstraße Richtung Göttelfingen oder an der B14 am Eutinger Ortsausgang Richtung Ergenzingen hinter dem Bauunternehmen Scherer. Letzteren Standort favorisiert der Bürgermeister. Allerdings ist noch nichts spruchreif. Zum einen sind die Grundstücke (noch) nicht, wie beim Sportplatz, in Gemeindebesitz. Zum anderen müsste dort wohl ein Lärmgutachten erstellt werden, weil sich Wohnbebauung in der Nähe befindet.

Außerdem würde die Verwaltung gern einen Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern in Eutingen ansiedeln. „Wenn man sich umhört, hätten die Leute das gern“, sagt Jöchle. Bei einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern beginnt laut Baunutzungsverordnung die Großflächigkeit. Hierfür gelten besondere Regeln. Die Auswirkungen auf innerörtliche Anbieter wie Metzger und Bäcker müssen geprüft werden. Da wäre dann wohl ein weiteres Gutachten fällig. Die Gemeinde wird wieder in Vorleistung gehen müssen, sagt Jöchle mit gemischten Gefühlen. „Beim Terminal für kombinierten Verkehr (KVT) haben wir damit schlechte Erfahrungen gemacht.“

Zunächst steht jedoch der Grunderwerb an. Da lotet die Verwaltung gerade die Bereitschaft der Eigentümer aus. Jöchle hofft, dass sich nicht wieder ein Grundstückseigentümer wie beim Sportplatzbau querstellt. Sonst könne halt nichts vorangehen, sagt er.

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05.03.2016, 01:00 Uhr

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