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Fußball wird immer beliebter
Die Beliebtheit von Fußball in Deutschland hat in den letzten Jahren weiter zugenommen - wird das auch künftig so weitergehen und die Stadien füllen? / © macblack (CCO-Lizenz) / pixabay.com
Die Technik zieht mit

Fußball wird immer beliebter

Dass Fußball in der deutschen Sportlandschaft eine besondere Stellung einnimmt, ist nicht neu. In den letzten Jahren ist seine Beliebtheit allerdings noch einmal deutlich gestiegen, sodass sie die alte Fußballhysterie der 70er und 80er Jahre mittlerweile um Längen übertrifft. Das betrifft Länderspiele genauso wie die Fußballbundesliga und Wettbewerbe auf europäischer Ebene.

08.03.2016
  • von Markus Müller

Den Vereinen kommt diese Entwicklung gerade recht. Schließlich bedeutet sie bares Geld – durch Einnahmen an der Stadionkasse, beim Verkauf von Übertragungsrechten oder dem Vertrieb von Merchandise. Auch Anbieter von Informationen profitieren von diesem Boom. Entsprechend bemühen sie sich, den Fans – auch den jüngeren – entgegenzukommen, indem sie ihnen diese Informationen auf modernen Medien zur Verfügung stellen. Über Apps lassen sich heute Zwischen- und Endstände in der U-Bahn abrufen. Sogar Streaming ist möglich. Damit ist der Fußballkonsum in einem neuen Zeitalter angekommen.

Wie beliebt ist Fußball in Deutschland

Die außergewöhnliche Beliebtheit von Fußball in Deutschland zeigt sich an den Massen von Fans, die in vielen größeren Städten jedes Wochenende ins Stadion ausrücken. Sie wird auch daran ersichtlich, dass bei Übertragungen wichtiger Fußballspiele die Straßen wie leergefegt sind.

Doch wie drückt sie sich statistisch aus? Einige Zahlen geben einen Anhaltspunkt:

- Eine Statistik des Kicker zeigt, dass die Zuschauerzahlen in Stadien der 1. Bundesliga seit der Jahrtausendwende bis heute noch einmal deutlich gestiegen sind. Im letzten Jahr lagen sie bei über 13 Millionen. Zum Vergleich: In der Saison 2001/2002 waren es noch knapp 10 Millionen.

- Ein Umsatzrekord jagt den nächsten. Wie de berichtet, erzielte die 1. Bundesliga in der Saison 2013/2014 den zehnten Umsatzrekord in Folge – mit 2,45 Milliarden Euro. Unangefochtener Spitzenreiter dabei ist der FC Bayern München.

- Auch wenn es um das aktive Treiben von Sport geht, ist der Fußball nach Aussagen der Rheinischen Post ganz vorne, zumindest bundesweit. Allerdings gibt es einzelne Bundesländer, in denen Turnvereine mehr Mitglieder verzeichnen als Fußballvereine.

Aus diesen Zahlen wird deutlich, dass Fußball tatsächlich unangefochten die Nummer eins unter den beliebtesten Sportarten in Deutschland ist und der Trend zeigt weiter nach oben. Experten zeigen sich zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren neue Zuschauer- und Einnahmerekorde verzeichnet werden.

Woran liegt der erneute Beliebtheitsaufschwung?

Der Spiegel macht drei Gründe dafür verantwortlich, dass Fußball so eine außergewöhnlich beliebte Sportart ist:

- Die Bedeutungslosigkeit: Fußball hat in der Regel keine Auswirkungen auf das Leben des einzelnen – unabhängig von Sieg oder Niederlage.

- Die einfache Spielstruktur: Im Vergleich mit anderen Sportarten ist das grundlegende Prinzip von Fußball einfach. Der Ball muss ins andere Tor, je häufiger desto besser.

- Die Gemeinschaftsstruktur: Fußballfans sind eine große Gemeinschaft, zumindest im Stadion, aber häufig auch in der Kneipe oder im Büro. Es fällt einfach, sich zugehörig zu fühlen, selbst wenn man den anderen gar nicht kennt.

Das alles klingt einleuchtend, doch woran liegt es, dass die Beliebtheit des Fußballs in den letzten Jahren noch einmal so außerordentlich gewachsen ist? Viele Experten machen dafür vor allem die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 verantwortlich. Das „Sommermärchen“ sorgte dafür, dass sich auf einmal Menschen für den Ballsport begeisterten, die vorher noch nie etwas von „Abseits“ gehört hatten, geschweige denn wussten, was hinter diesem Begriff steht.

Besonders bei Frauen, die traditionell eher als wenig fußballaffin gelten, stieg das Interesse an dem Sport deutlich. Aber auch unter Akademikern gerieten Fußballgespräche immer mehr in Mode. Dass sich die deutsche Nationalmannschaft inzwischen sogar Weltmeister nennen kann, hat die Begeisterung noch verstärkt – und von ihr profitieren auch Bundesligavereine. Fußball hat sich als ein Thema etabliert, über das alle miteinander reden können und diese Entwicklung wird sich voraussichtlich so schnell nicht wieder änderm, sind es doch gerade junge Menschen, die sie entscheidend vorantreiben.

Die Technik geht mit – heute auch mobil

Wer sich über Fußball informieren möchte, der hat viele Möglichkeiten dazu. Das beginnt bei Tageszeitungen und reicht bis hin zum Internet. Auch über das Smartphone haben Fußballfans mittlerweile Zugriff auf aktuelle Informationen, Hintergrundstorys und vieles mehr. Entsprechende Apps sind sowohl für iOS als auch für Android erhältlich. Je nach Anwendung bieten sie vor allem folgende Leistungen:

- Infos: Das Fundament jeder Fußball-App sind aktuelle Informationen – zu Spielergebnissen, Zwischenständen, Bundesliga Tabelle

- Hintergrundstorys: Echte Fußballfans möchten mehr wissen. Mit modernen Smartphone-Anwendungen können sie sich die Zeit unterwegs vertreiben, indem sie Reportagen oder Interviews aus der Welt des Fußballs lesen.

- Live dabei: Mit Live-Ticker oder Radio sind Fußballbegeisterte auch unterwegs dabei, wenn ihre Lieblingsmannschaft antritt. Video-Streams bieten sogar die passenden Bilder dazu.

Die Bandbreite ist groß, doch wie findet man die richtige App? Dabei spielt das Angebot natürlich eine entscheidende Rolle. Manche bevorzugen es eher schlank, andere möchten eine Anwendung, die möglichst viel bietet. Außerdem kommt es auf die Benutzerfreundlichkeit an. Wer erst lange suchen muss, bis er die gewünschten Informationen bekommt, der ist schnell frustriert. Und der Preis? Hier dürfen sich Fußballfans über eine gute Nachricht freuen. Fußball-Apps sind in aller Regel umsonst zum Download erhältlich – egal wie umfangreich sie ausfallen.

Fußball wird immer beliebter
Die neuesten Fußball-Nachrichten lassen sich heute auch ganz bequem per App empfangen. Dabei ist die Möglichkeit gegeben, alles nach Lieblingsvereinen oder bestimmten Ligen zu filtern. / © FirmBee (CCO-Lizenz) / pixabay.com

 

Fazit

Der Name „König Fußball“ hat seine Berechtigung. Keine andere Sportart ist so beliebt in Deutschland und sorgt für Umsätze in dieser Höhe. Dabei ist die Bundesrepublik nicht das einzige Land, in dem der Sport eine Ausnahmestellung einnimmt. Sogar in den USA, in denen Fußball lange nur eine Außenseiterrolle spielte, stieg seine Beliebtheit in den letzten Jahren deutlich. Damit gilt Fußball nicht nur als beliebteste Sportart Deutschlands, sondern auch als beliebteste Sportart der Welt. Dass ihm dieser Rang in absehbarer Zukunft streitig gemacht wird, ist bislang nicht abzusehen. Zwar gibt es Sportarten, die lokal eine höhere Bedeutung haben, jedoch ist dies immer nur auf einzelne Staaten beschränkt. Vereinen, Spielern und Anbietern von Informationen zur Welt des Fußballs kann dies nur recht sein – und den Fans selbst auch.

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08.03.2016, 09:01 Uhr
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