Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Historisches Drama um drei afroamerikanische Mathematikerinnen, die maßgeblich zur ersten Mondlandung eines Menschen beitrugen.

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Hidden Figures
USA 2016

Regie: Theodore Melfi
Mit: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe

127 Min. - ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
04.02.2017
  • Klaus-Peter Eichele

1961, auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs, schießt die Sowjetunion den ersten Menschen ins Weltall, derweil den Nasa-Ingenieuren im Labor regelmäßig die Testkapsel um die Ohren fliegt. Die US-Regierung schäumt vor Wut ob dieser Demütigung und fordert schnelle Abhilfe.

So kommt es, dass im Hauptquartier der Weltraumbehörde statt Hautfarbe und Geschlecht Leistung zum entscheidenden Kriterium wird und mit Katherine Johnson (Taraji P. Henson) eine afroamerikanische Frau eine Bewährungschance bekommt. Bis dahin hatte die brillante Mathematikerin niedere Dienste im Keller verrichtet.

Doch mit dem Aufstieg ins Gehirn der Nasa ist ihr Hindernislauf durch die weiterhin der Rassentrennung verpflichtete Institution noch nicht vorbei. Zum Sinnbild dafür wird die Toilettenfrage. Mehrmals täglich muss Johnson kilometerweit durchs Gelände zum einzigen für Farbige vorgesehenen Abort hetzen – bis ihr Chef der absurden Zeitverschwendung mit dem Vorschlaghammer ein Ende bereitet.

Noch länger dauert es bei Johnsons Kolleginnen Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe), bis sie einen ihren Fähigkeiten angemessenen Job bekommen, der ihnen zuvor wegen ihrer dunklen Hautfarbe verweigert worden war. Alle drei leisteten schließlich wichtige Beiträge zur ersten Mondlandung der Amerikaner wenige Jahre später.

Der Oscar-nominierte Film von Theodore Melfi („Saint Vincent“) setzt diesen in Vergessenheit geratenen Nasa-Pionierinnen ein verdientes Denkmal. Die Schilderung rassistischer Zustände in den USA der frühen 1960-er Jahre nimmt dabei einigen Raum ein; Hauptthema ist aber doch die fröhliche Entschlossenheit, mit der die Frauen ihrer Diskriminierung trotzen und damit letztlich Erfolg haben.

Dieser Wohlfühl-Ansatz hat seinen Preis: „Hidden Figures“ hält ein Ethos hoch, wonach sich Leistung auch für die Ausgeschlossenen lohnt. Er verzichtet auf jede Kritik am Wettlauf ins All und dem dahinterstehenden Make-America-great-Nationalismus. Und er lässt die Frage offen: Wie erging es eigentlich jenen, die nicht über die brillanten Fähigkeiten der drei Protagonistinnen verfügt haben?

Erzählt mit viel Wohlfühl-Flair von drei Frauen, die dem Rassismus erfolgreich die Stirn bieten.

Spielplan
Tübingen , Blaue Brücke
Do,
23.02
20:00
Fr,
24.02
20:00
Sa,
25.02
20:00
So,
26.02
20:00
Di,
28.02
20:00
Reutlingen , Cineplex Planie
Do,
23.02
17:15
20:15
Fr,
24.02
17:15
20:15
Sa,
25.02
17:15
20:15
So,
26.02
17:15
20:15
Mo,
27.02
20:15
Di,
28.02
17:15
Mi,
01.03
17:15
Hechingen , Schwanenkino
Do,
23.02
20:00
Fr,
24.02
20:00
Sa,
25.02
20:00
So,
26.02
20:00
Mo,
27.02
20:00
Di,
28.02
20:00
Mi,
01.03
20:00

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

04.02.2017, 08:35 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen





Wir bitten Sie, sachlich zu diskutieren und respektvoll miteinander umzugehen. Bitte kommentieren Sie mit Klarnamen und verzichten Sie auf externe Links. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren. Genauere Regeln fürs Kommentieren finden Sie in unserer Netiquette .

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

16.02.2017

18:19 Uhr

Klex schrieb:

Historisch akkurater Film über eine Zeit des extremen Rassismus und des Aufbruchs in den USA, bei dem man ordentlich was lernt und der sehr viel Spaß macht, auch wenn ich nicht alle Rechnungen verstanden habe.

Man kann natürlich jeden Film für das kritisieren, was er nicht ist, etwa jede Komödie dafür, dass sie keine Tragödie ist, oder einen Film über erfolgreiche Afroamerikanerinnen dafür, dass er nicht von gescheiterten Afroamerikanern handelt.