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Stuttgart/Blaubeuren/Giengen

Höhlen auf der Schwäbischen Alb als Weltkulturerbe?

Das Land macht sich nach einem Zeitungsbericht für eine Anerkennung der Steinzeit-Fundstätten auf der Schwäbischen Alb als Unesco-Weltkulturerbe stark.

05.02.2012
  • dpa

Stuttgart/Blaubeuren/Giengen. Die Höhlen erfüllten wesentliche Bedingungen der Unesco, wie die «Stuttgarter Nachrichten» (Montag) unter Berufung auf das Wirtschafts- und Finanzministerium berichten. Zur Begründung heißt es, die Höhlen seien «einzigartig, unversehrt und authentisch».

Dem Blatt liege ein entsprechender Vorschlag von Minister Nils Schmid (SPD) an das Kabinett vor, das an diesem Dienstag über einen offiziellen Antrag berät. Es gelte als sicher, dass der Ministerrat dem Vorschlag folge, da Denkmalschützer des Landes schon umfangreiche Vorarbeit geleistet hätten. Eine Vorentscheidung über den Antrag treffe die Kultusministerkonferenz.

Im Zentrum stehen zwei Höhlen im Achtal bei Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) und zwei im Lonetal bei Giengen/Brenz (Kreis Heidenheim), in denen in den vergangenen Jahren die ältesten figürlichen Kunstwerke der Welt gefunden wurden - zum Beispiel eine rund 40 000 Jahre alte Mammutfigur aus Elfenbein.

Die Funde selbst seien nicht Gegenstand des Antrags, sondern die archäologischen Fundstätten. Solche sind laut Zeitung auf der Welterbeliste der Unesco bisher stark unterrepräsentiert, das Welterbe-Komitee soll daher großes Interesse an den Anträgen haben.

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05.02.2012, 12:00 Uhr

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