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Sandeln ohne gefährliche UV-Strahlen

MDR berichtet über die „Heliovital“-Sonnenschutzfolie von Klaus Lang und dreht bei den „Kleinen Strolchen“

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) drehte am Donnerstag im Empfinger Gemeindekindergarten „Die kleinen Strolche“ und im Garten von Rudi und Irmi Walter in der Dettenseer Straße. An diesen beiden Orten hängen Sonnenschutzfolien, ein High Tech-Produkt, das Klaus Lang von der örtlichen Firma „Lang Industrieservice“ entwickelt hat.

05.08.2011

Empfingen. Wie mehrfach berichtet, filtert die „Heliovital“-Folie die gefährliche Strahlung aus dem Spektrum der Sonnenstrahlen heraus. Diese Folie war im vergangenen Jahr in einer Bremer Sonderausstellung einer der dort gezeigten „Stillen Stars“, außerdem ist Lang mit „Heliovital“ beim Bundeswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet worden.

Bürgermeister Albert Schindler und Kindergartenleiterin Karin Tielmann, die beim Dreh zugegen waren, berichten, dass Klaus Lang, dessen Sohn Max in den Kindergarten geht, angeboten hat, den Sandkasten in Reichenhalden mit seinem Produkt zu überdachen. Er stiftete die Folie, übernahm die technische Organisation und Planung und packte außerdem selbst kräftig mit an. Geholfen wurde ihm von Bob Rikken, dessen Söhne Bas und Tim ebenfalls in den Gemeindekindergarten gehen. Hinzu kommt, dass Ute Rikken Elternbeiratsvorsitzende ist.

Diesen Vorschlag nahm man gerne an, zumal das alte Sonnensegel im nächsten Jahr sowieso hätte erneuert werden müssen. Die Gemeinde bezahlte eine Schlosserei für die 6,4 mal 6,1 Meter große metallene Unterkonstruktion zum Einhängen der Folienelemente und ließ die Löcher für die Stützen ausheben. Anstatt mehr als 12 000 Euro kostet die Überdachung dank Lang und seiner Helfer den Steuerzahler lediglich 4000 Euro.

Laut Karin Tielmann entstand die Idee dazu beim Sommerfest. Die Kindergartenleiterin freut sich, zumal die Mädchen und Jungs beim Sandeln eher ruhig dasitzen und sie im vergangenen Jahr beobachtet hat, dass immer mehr Kinder einen Sonnenbrand bekamen.

Stephan Heise, der Autor des Sendeberichts, verweist darauf, dass der MDR schon im vergangenen Jahr Langs Firma besucht und Aufnahmen gemacht hat. Der Sechsminüter war im Juni zu sehen. Unter der Rubrik „nachgefragt“ recherchiert Heise nun, wie sich das Produkt „Heliovital“ entwickelt hat. Geplant ist ein etwa vierminütiger Bericht, der im Erfindermagazin des Leipziger Senders MDR mit dem Namen „Einfach genial“ ausgestrahlt wird.

Aufmerksam geworden waren die Journalisten unter anderem durch eine Studie von Prof. Dr. med. Mark Bernebur, vom Labor für Molekulare Onkologie und Alterung an der Universitäts-Hautklinik Tübingen. Er und sein Team wiesen nach, dass in Zellen, bei denen sowohl das UVA- als auch das UVB-Licht durch die Langsche-Membran gefiltert wird, deutlich weniger Mutationen auftreten, als wenn es ungeschützt auf diese trifft. Die Folie des Empfingers Klaus Lang sei deshalb hocheffektiv wirksam gegen bekannte Probleme wie Sonnenbrand, Hautkrebs, aber auch Hautalterungen.

Übrigens: Trotz dieser Untersuchung darf Lang noch nicht behaupten, dass seine Folie tatsächlich eine medizinische Wirkung besitzt. Dies kommt daher, weil für jede Indikation im medizinischen Bereich, so Lang, eine eigene klinische Studie bezüglich der Wirkkraft der Folie gemacht werden muss. Dies soll im nächsten Jahr geschehen. Außerdem möchte Lang 2012 zusammen mit Investoren ein Kompetenzzentrum aufbauen, in dem Prototypen für spezielle Anwendungen zur Serienreife weiterentwickelt werden, damit diese von geeigneten Produktionspartnern – bevorzugt aus der Region, wie Lang betont – in Serie hergestellt werden können. Beispielsweise Rollos oder Poolabdeckungen. Das Zentrum wird zudem zur Qualitätskontrolle und für Schulungen dienen.

Nach dem Besuch des Kindergartens ging das Filmteam in den Garten von Irmi und Rudi Walter, die dort ebenfalls den „Heliovital“-Sonnenschutz verwenden. Heise interviewte dort die Heilpraktikerin Elke Stober aus Großerlach-Grab, einem Ort in der Nähe von Schwäbisch Hall. Sie hat selbst Neurodermitis, setzt „Heliovital“ bei sich und ihrer Patienten ein. Stober hat dabei die Erfahrung gemacht, dass die Folie tatsächlich die schädliche Strahlung eliminiert und damit die positiven Eigenschaften der Sonne ohne schädliche Nebenwirkungen zum Tragen kommen können.

Info: Gesendet wird der vierminütige Beitrag im MDR voraussichtlich am Dienstag, 30. August, in der Sendung „Einfach genial“ nach 19.50 Uhr.

MDR berichtet über die „Heliovital“-Sonnenschutzfolie von Klaus Lang und dreht bei den
Durchsichtig ist sie, die „Heliovital“-Folie, die über den Sandkasten des Kindergartens „Die kleinen Strolche“ in Empfingen gespannt ist. Sie schützt vor schädlicher UV-Strahlung und interessanter Weise schafft sie kein Gewächshaus-Klima. Unter ihr ist es vielmehr deutlich kühler als im Freien.Bilder: sei

MDR berichtet über die „Heliovital“-Sonnenschutzfolie von Klaus Lang und dreht bei den
Klaus Lang wird beim Anbringen der „Heliovital“-Sonnenschutzfolie im Kindergarten „Die kleinen Strolche“ in Empfingen gefilmt.

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05.08.2011, 12:00 Uhr

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