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290 Stunden Arbeit investiert

„Männer der ersten Stunde“ des Fördervereins Burgruine Wehrstein geehrt

Über die Grenzen der Landkreise Rottweil und Freudenstadt hinweg und selbst über die Grenzen der Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe hinaus agiert der Förderverein Ruine Wehrstein. Bei der Hauptversammlung erhielten die „Männer der ersten Stunde“ des vor elf Jahren gegründeten Freundeskreises, aus dem 2008 der Förderverein hervorging, je ein eigens für sie erstelltes Buch.

18.01.2014
  • anastasia vollmer

Fischingen. Entsprechend stolz und zufrieden blickte der Vorsitzende Hubert Breisinger bei der Hauptversammlung am Donnerstag auf die Geschichte des Fördervereins zurück.

Schriftführer Konrad Schon ließ anhand einiger Fotos die im vergangenen Jahr bestrittenen Arbeitseinsätze und Aktivitäten Revue passieren und zeigte zudem Bilder aus der Zeit, als die Ruine sich noch zugewachsen in einer Art Dornröschenschlaf befand.

Diese Zeiten endeten 2003, als sich der Freundeskreis um Hermann-Joseph Speier, Dieter Reich, Günther Reich, Pius Brändle und Christian Schwarz der Ruine annahm. Bereits damals erhielten die engagierten Männer viel positive Resonanz für ihre Freischneideaktionen. Als der Freundeskreis im Jahr 2009 in einem eingetragenen Förderverein aufging, wurden größere Sanierungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt in Angriff genommen, die nach ihren mittlerweile fünf ausgeführten Bauabschnitten nur noch einen Wermutstropfen übrigließen: ein undichtes Dach der Bastion, für das noch eine Lösung gesucht wird. „Wir haben im Auge, Fachleute um Beratung zu bitten“, teilte Breisinger am Donnerstag mit.

Mittlerweile ist es selbstverständlich, dass sich Fischinger, Empfinger und Betraer gemeinsam um ihre ehemalige „Stammburg“ kümmern und in 19 Arbeitseinsätzen 290 Stunden auf dem Ruine-Areal mit Pflege- und Aufräumarbeiten sowie dem Anbringen von neuen Wegweiser-Tafeln, Maurerarbeiten auf der Nord-Ost-Seite des Rundturms und dem Graben eines Fundaments für die Halterung des Sandsteinwappens eingebracht haben.

Für die Heimattage wurden im vergangenen Jahr neben einer Ausstellung in der Grundschule auch zwei gut besuchte Führungen angeboten. Der Nachmittag mit dem Sebastian Blau-ezitator Peter Nagel musste wegen Regens abgesagt werden, soll allerdings am 29. August als „Schwäbisch g´schwätzt ond g´spielt“ stattfinden.

In der Reihe „Burgen und Schlösser am Oberen Neckar zwischen Sulz und Rottenburg“ wirkte Hubert Breisinger mit und machte damit die Burgruine einem größeren Publikum bekannt. Zudem wurde ein neuer Flyer aufgelegt.

Als Ausblick gab Hubert Breisinger neben dem Aufstellen des Sandsteinwappens in eine vorbereitete Stahlkonstruktion, der Abdeckung der Bastion und der Sicherung des Tonnengewölbes, dem Abschluss der Sicherung am Rundturm und Pflegemaßnahmen auch einen besonderen Höhepunkt bekannt: ein Platzkonzert des Musikvereins am 21. Juni. Zudem ist am 7. September eine Wanderung um die Ruine geplant.

Bürgermeister Gerd Hieber war voll des Lobes für das Engagement des Fördervereins. Sein Empfinger Amtskollege Albert Schindler überreichte zum Dank ein Jahrbuch des Landkreises Freudenstadt für 2014. Für das Jahrbuch 2015 wird Christian Schwarz eine Geschichte des Hiltibold von Wehrstein schreiben, der im 14. Jahrhundert Fürstabt des Klosters St. Gallen war.

„Männer der ersten Stunde“ des Fördervereins Burgruine Wehrstein geehrt
Die „Männer der ersten Stunde“ beim Förderverein Burgruine Wehrstein sind (von links): Dieter Reich, Fridolin Briegel, Christian Schwarz, Günther Reich, Hermann-Joseph Speier, „Burgherr“ Alois Gfrörer und Fördervereinsvorsitzender Hubert Breisinger. Auf dem Bild fehlt Pius Brändle, der ebenfalls zu den „Männern der ersten Stunde“ gehörte. Bild: avo

Vorsitzender: Hubert Breisinger
zweiter Vorsitzender: Ralf Kreher
Schriftführer: Konrad Schon
Kassierer: Michael Schon
Beisitzer: Bruno Kaupp, Christian Schwarz, Günther Reich.
Kassenprüfer: Bernd Klingenstein, Steffen Hipp

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18.01.2014, 12:00 Uhr

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