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Einige Ausweichquartiere für 2010 schon in engerer Wahl

"Mini-Rock" zieht um

Horb steht zu seinem Mini-Rock-Festival. Die Stadt hilft bei der Suche nach einem Ausweichquartier für die Jahre 2010 und 2011.

01.01.1970
  • Martina Lachenmaier

Horb. Den Gemeinderäten des Kultur- und Sozialausschusses war nach der gestrigen, beeindruckenden Präsentation des Mini-Rock-Festival-Teams schnell klar, dass das bekannte Horber Musikfestival von einer Gruppe sympathischer, verantwortungsbewusster und kompetenter junger Leute organisiert wird. Der Vorsitzende Stefan Lazar, Schriftführer Tim Oehmigen und Kassierer Julian Haufe hielten Rückblick und Ausblick aufs MRF, das sich nach nur vier Jahren zum viertgrößten Festival in Baden-Württemberg gemausert hat.

Steigende Besucherzahlen (von 2000 auf zuletzt 7000) eine vierfacher Umsatz und über die Jahre steigende Gewinne können die Veranstalter verzeichnen. Ein limitiertes Kartenkontingent für das Festival (MRF) 2009 war im Februar schon nach zehn Tagen ausverkauft, täglich besuchen 1 000 Internetbenutzer die Homepage des Vereins. Dies zeigt, dass das MRF in der Szene fest etabliert ist. So gewiss der Erfolg für das fünfte Festival schon ist, so ungewiss ist nicht die Zukunft, aber der Veranstaltungsort für das MRF in den Jahren 2010 und 2011.

Stadt und MRF-Team suchen gemeinsam nach einem geeigneten Gelände. Auch hierfür gibt es einen Zeitplan. Erste Flächen wurden schon besichtigt, jetzt wird geprüft ob sie fürs Musik-Festival geeignet sind. Spätestens beim nächsten Festival im August soll bekannt gegeben werden wo das nächste MRF steigt. Die Veranstalter hoffen, dass das Publikum den Umzug akzeptiert und dem Event treu bleibt. Oberbürgermeister Michael Theurer versicherte gestern: „Wir wollen euch nicht gehen lassen.“

Die Veranstalter wissen das zu schätzen. Dass der Ausweichplatz nicht ganz so optimal sein wird wie der jetzige das ist den Beteiligten klar. Der Festplatz macht mit seiner Lage und der guten Infrastruktur gerade den idyllischen Charme des Open-Air-Festivals aus. In 2012 will man aber wieder am alten Platz sein, wenn er dann noch ausreicht. Denn eine fünfstellige Besucherzahl haben die Veranstalter schon angepeilt.

Der Oberbürgermeister eröffnetet den Lobesreigen des Gremiums: „Von euch kann manch alter Verwaltungs-Hase noch was lernen. Es ist beeindruckend wie sich junge Menschen selbst eine Zukunft aufbauen.“ Holger Zimmermann (FD/FW), der mit Übernahme der Patenschaft das erste MRF in 2005 erst ermöglichte, war begeistert: „Chappeau, ich ziehe meinen Hut. “

Herbert Beutter FD/FW-Rat und Polizeibeamter lobte die Professionalität der Veranstalter aus Sicht der Polizei: „Das Festival läuft ohne größere Probleme, Absprachen werden immer zu 200 Prozent eingehalten.“ Melanie Nagel (SPD): „Ganz große Klasse, unsere Unterstützung ist euch sicher.“ Andreas Bronner (CDU) zum Befürworter gewandelter Skeptiker: „Das Ergebnis spricht nicht nur für euch, sondern für die ganze Jugend unserer Stadt, für die ihr damit auch Werbung macht.“

Und Ortsvorsteherin Edith Barth lobte die Motivation die den Jugendlichen selbst nach dem Verlust des ersten Jahres nicht abhanden kam. Damals musste die Stadt die versprochene Ausfallbürgschaft von mehr als 20 000 Euro einlösen. Doch so Oberbürgermeister Michael Theurer, „das hat sich gelohnt, auch wenn die Summe damals bitter war.“

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01.01.1970, 12:00 Uhr

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