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Die umsichtige Planung überzeugt

Stadtverwaltung und Gemeinderat loben durchdachte Konzeption für das Mini-Rock-Festival in Ihlingen

Die Mini-Rocker haben mit ihrer professionellen, umsichtigen und vorausschauenden Planung bei den Ihlingern, der Stadt und Gemeinderäten Eindruck geschunden. Das Musikfestival 2010 am neuen Standort kann kommen.

18.03.2010
  • Martina Lachenmaier

Horb. Stefan Lazar, der Vorsitzende des Mini-Rock-Festival-Vereins, unterrichtete den Kultur- und Sozialausschuss am Dienstag über die Pläne für das diesjährige Festival, das am 6. und 7. August über die Bühne gehen wird.

Voll des Lobes war man allseits über die gemeisterte Herausforderung, das Minirock-Festival für die Jahre 2010 und 2011 an den neuen Festivalort in Ihlingen zu verlegen. Stefan Lazar berichtete ausführlich über den Stand der Planungen. Er stellte seinen Vortrag unter das Motto „Der Weg in ein neues Zuhause“. Er erinnerte an Treffen mit Behörden und der Stadtverwaltung, an Gespräche mit Grundstückseigentümern und Pächtern und die Bürgerinformationsveranstaltung in Ihlingen, wo man auch offen und ehrlich über die Begleiterscheinungen eines Festivals aufklärte. Lazar informierte auch umfassend über die aktuellen Planungen und Vorbereitungen.

Logistik und Verkehr, der Lageplan und die Finanzierung, das sind die Themen, die die Mini-Rocker umtreiben. Die ursprüngliche Idee, einen Shuttle-Service von Horb aus anzubieten, wurde verworfen. Vielmehr sollen nun Parkplätze in Rexingen mit Shuttleverkehr angeboten werden. Besuchern, die von Horb her kommen, könne zugemutet werden, den 2,5 Kilometer langen Fußmarsch über den Neckartalweg zu laufen, so Stefan Lazar. Pläne für eine Minirock-Erlebnismeile am Neckarweg gibt es bereits. Auch mit der Deutschen Bahn werde über ein Mini-Rock-Festival-Ticket verhandelt. Die Zufahrt nach Ihlingen werde auf jeden Fall frei gehalten, versicherte Lazar. Der Lageplan mit Bereichen für Bühne, Camping und Verkaufsstände ist fertig. Die Wiesenfläche, auf der die Band-Trucks parken, wird eigens geschützt. Weil das Festgelände im FFH-Gebiet liegt, musste eigens eine Schutzprüfung angefertigt werden. In deren Folge wird nun zum Schutz der Bachbiotope eine zehn Meter breite Schutzzone einzuhalten sein.

Die Gretchenfrage, wer das alles bezahlt, haben die Mini-Rocker auch schon beantwortet. Sie werden die Eintrittspreise um 7 Euro erhöhen und wollen mit einem noch attraktiveren Programm noch mehr Besucher anziehen. Dass sie das schaffen werden, davon ist Stefan Lazar überzeugt. Die gebuchten Bands hätten ein großes Potenzial, um Besucher anzuziehen. Die gemeinsam erarbeitete Lösung mit Behörden und Anwohnern sei zudem Gewähr für das Gelingen des Festivals und den guten Besuch.

Zudem stehe ein super Team hinter ihm, sagte Lazar. „Wir haben Hummeln im Arsch und richtig Lust aufs nächste Festival“, sagte Lazar und versprach: „Das Minirock-Festival 2010 wird in die Geschichte der Stadt eingehen.“

Im Ratsausschuss gab es bei der Aussprache Lobeshymnen auf die Veranstalter. Oberbürgermeister Peter Rosenberger sagte: „Das Minirock-Festival ist ein wichtiges Standbein unserer Stadt, in dem 200 Jugendliche aktiv sind. Ihr stellt etwas auf die Beine. Das ist für uns Verpflichtung, euch zu unterstützen.“ Lob gab es auch vom Ihlinger Ortsvorsteher Franz Kessler, bei dem anfänglicher Angstschweiß auf der Stirn großem Respekt gewichen ist: „Dass Jugendliche so viel Verantwortung übernehmen ist einmalig“. Auch für die Ihlinger gab es viele Komplimente. FD/FW-Rätin Margarete Rebholz sprach diese aus. Angesichts der zu erwartenden Festival-Begleiterscheinungen habe sie die Zusage Ihlingens positiv überrascht. OB Rosenberger ergänzte: „Die Ihlinger haben auch bei der Infoveranstaltung spontan ihre Mithilfe angeboten.“ CDU-Stadtrat Josef Nadj sagte dem Veranstalter Rückhalt zu und bedauerte „nicht mehr richtig zur jungen Generation dazuzugehören“. CDU-Stadtrat Fridolin Weckerle äußerte neben Komplimenten „kleine Bedenken“ zur Verkehrssicherheit der Festivalbesucher. Gefahr drohe für die Festivalbesucher durch die B 14 und den Neckar. An diesem Thema sei die Verkehrsschau schon dran, informierte Peter Rosenberger. So werde die B 14 im Festival-Bereich zur 30-Kilometer-Zone. Stefan Lazar: „Das Gelände wird eingezäunt und ein Sicherheitsdienst geht Außenstreife. Wir werden unser Bestes geben, dass niemand zu Schaden kommt.“

Info

Am Mittwoch, 31. März soll es um 13.30 Uhr in der Neckarstraße vor dem Parkhaus Kaiser in der Fußgängerzone ein besonderes Highlight geben. Stefan Lazar: „Es wird etwas einmaliges für Horb sein“.

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18.03.2010, 12:00 Uhr

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