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Heide hinterm Narrenheim

Zweites Bergfelder „Heidenei“ für die Heimattage geplant / 52 400 Euro für Tannheim

Unter dem Motto „Heidenei“ hatten die Bergfelder 2009 ihre Wacholderheide zur Festwiese gemacht und eine beeindruckende Veranstaltung auf die Beine gestellt. 2013 soll es wieder ein Heidenei geben – im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg im Neckar-Erlebnis-Tal.

19.01.2012
  • Hans-Jörg Schweizer

Bergfelden. Beim Treffen der Bergfelder Vereinsvorstände mit dem Ortschaftsrat am Dienstag wurden schon mal die Rahmenbedingungen festgeklopft. Das 2013er Heidenei soll im Spätsommer sein, geplant ist das Wochenende des 21. und 22. September. Ihr erstes Heidenei hatten die Bergfelder noch Ende Mai veranstaltet – und dabei Glück gehabt, dass die Gewitter haarscharf an Bergfelden vorbeigezogen waren.

Ob die zweite Auflage des Heide-Festivals wieder auf dem Festplatz mitten in der Wacholderheide südöstlich von Bergfelden ausgetragen wird, ist indessen noch ungewiss. Es steht auch der Vorschlag im Raum, 2013 beim Narrenheim, also beim Bergfelder Sportplatz zu feiern, wo natürlich auch die Infrastruktur deutlich besser wäre. Zwar beginnt auch hinterm Narrenheim die namensgebende Heidelandschaft, trotzdem wäre die Atmosphäre dort natürlich nicht die gleiche wie am 2009er Festplatz mitten in der Wacholderheide zwischen Obstwiesen und Waldrand.

Jedenfalls wollen die Bergfelder ein lebendiges Fest bieten, mit viel Interessantem und Sehenswertem aus Natur- und Kulturlandschaft. Dazu wird Kontakt aufgenommen mit dem Naturschutz beim Landratsamt, mit Landschaftspflegern, Jägern und Förstern, mit Landwirten, Obstbauern und Schäfern. Neben dem Schäfer und Bergfelder Ortschaftsrat Klaus Schaible hat man schon mal bei Birgit Sayer und der Weidegemeinschaft Rexingen angefragt. „Die können sich‘s vorstellen“, berichtet Bergfeldens Ortsvorsteher Erwin Stocker, der hofft, dass auch Siegfried König etwas zum Heidefest Passendes aus dem Bergfelder Ortsarchiv zutage fördern kann.

Die Organisation des Heidenei 2013 sollen sich vier Bergfelder Gruppierungen teilen: Narrenfreunde, Sportverein, Musikverein und Kirchengemeinde. Als offizieller Veranstalter wird indes die Ortschaftsverwaltung in Erscheinung treten.

Eine andere Bergfelder Freiluftveranstaltung hat derweil schon deutlich mehr Tradition: Bereits das achte Bergfelder Weihnachts Open Air ging im Dezember über die Bühne mitten in der Bergfelder Dorfmitte. Insgesamt knapp 45 000 Euro an Spenden waren in den ersten sieben Jahren dieser Benefizveranstaltung für die Nachsorgeklinik Tannheim gesammelt worden, die für familienorientierte Nachsorge mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern steht. Bei der Begrüßung zum achten Open Air hatte Ortsvorsteher Stocker die Devise ausgegeben, die 50 000 Euro dieses Mal voll zu machen. Und das hat auch geklappt: Bei 52 400 Euro steht das Bergfelder Spendenbarometer jetzt, 7600 Euro kamen allein beim 2011er Open Air zusammen.

Stocker lobt die Organisatoren, auch dafür, dass sie regelmäßig vor dem Open Air Firmen in der Umgebung um Geld- und Sachspenden bitten. Allein vier Einzelspenden à 500 Euro seien 2011 eingegangen, dazu kamen im Spenden kässle, das Erwin Stocker und Klaus Hilzinger beim Open Air herumtrugen, nochmal 1000 Euro zusammen. Der Rest verteilt sich auf kleinere Spenden und Einnahmen beim Open Air.

Besonders zufrieden ist Stocker auch, dass mit dem „Mühlbachtrio plus“ nun wieder eine passende Band fürs Weihnachts Open Air gefunden wurde. „Das war ein Glücksgriff“, lobt Stocker die Musik aus Mühlheim. Auch Bandleader Gerhard Amon habe den Auftritt klasse gefunden und Interesse signalisiert, auch 2012 wieder stimmungsvolle Weihnachtslieder in Bergfelden zu spielen …

Zweites Bergfelder „Heidenei“ für die Heimattage geplant / 52 400 Euro für Tannheim
Schon für den Bergfelder Heide-Aktionstag 2009 hatte dieses Schaf Werbung gemacht. 2013 soll‘s eine Neuauflage geben. Archivbild

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19.01.2012, 12:00 Uhr

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