Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Little Women

Little Women

Neuverfilmung des US-amerikanischen Historiendramas um vier freiheitsliebende Schwestern im 19. Jahrhundert.

Little Women

USA 2019

Regie: Greta Gerwig
Mit: Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh

135 Min. - ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating
Film bewerten
rating rating rating rating rating
05.02.2020

Von Madeleine Wegner

Wildfang Jo will Schriftstellerin werden. Amy will Künstlerin sein und wie besessen malen. Meg, die Älteste, wünscht sich einen liebenden Mann und Kinder. Und die musikbegabte Beth will einfach nur für immer mit der Familie zusammen sein. Das sind die March-Schwestern, vier junge Frauen im Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts, auf der Suche nach Selbstbestimmung und ihrem individuellen Weg.

Greta Gerwig („Lady Bird“) hat mit „Little Women“ den gleichnamigen Roman der Schriftstellerin Louisa May Alcott aus den Jahren 1868/1869 auf die Leinwand gebracht. Der literarische Überraschungserfolg wurde bereits früh verfilmt: etwa als „Vier Schwestern“ (1933, mit Katherine Hepburn) oder auch als „Kleine tapfere Jo“ (1949, mit Elizabeth Taylor). Die bekannteste Verfilmung dürfte „Betty und ihre Schwestern“ aus dem Jahr 1995 sein (mit Winona Rider, Claire Danes und Kirsten Dunst). Wer diese kennt, wird in der Neuverfilmung viele Szenen bis hin zu so manchem Detail wiedererkennen.

Das entstandene Drama hat zweifelsohne einigen Charme. Das ist vor allem der starken Besetzung sowie der liebevollen Ausstattung und der aufwändigen Kostüme zu verdanken. Laura Dern versucht als liebevolle Mutter ihre Mädchen auf einen guten Weg zu bringen. Timothée Chalamet fordert als reicher Nachbarsjunge das harmonische Schwestern-Gefüge heraus. Emma Watson, Saoirse Ronan und Florence Pugh blühen als Schwestern auf.

Allerdings mag man sich fragen: Wozu diese Neuverfilmung? Etwas Neues liefert sie kaum. Der hinzugefügte Rahmen erscheint mehr als halbherziges Alibi und Entschuldigung für eine Geschichte, die sich letztlich doch überwiegend ums Heiraten und hübsche Kleider dreht. Dabei postuliert Greta Gerwig das Thema Emanzipation hier manchmal allzu aufgesetzt.

Nett anzuschauen mit all dem Staraufgebot und tollen Kostümen, jedoch nicht so stark wie frühere Verfilmungen.

Zum Artikel

Erstellt:
5. Februar 2020, 10:16 Uhr
Aktualisiert:
5. Februar 2020, 10:16 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2020, 10:16 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.