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ROMEO MUST DIE
USA

Regie: Andrzej Bartkowiak
Mit: Jet Li,Aaliyah, Isaiah Washington

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015

Von Wolfgang Brenner

Es herrscht Krieg zwischen zwei Clans. Nicht in Verona, sondern in San Francisco. Und auch nicht zwischen Italienern, sondern zwischen Afroamerikanern und Chinesen. Dass die gute alte Verfeindete-Elternhäuser-Schiene immer noch attraktiv ist, hat ja schon Leonardo di Caprio in "Romeo und Julia" bewiesen.

Jetzt ist aus dem schmächtigen Liebhaber ein Hip-Hop-Bruce Lee geworden. Das dröhnt durchweg wie im Videoclip, nur bei Vater- Tochter-Treffen legt der Soundtrack eine Kuschelrunde ein. Wie ein Springteufel läuft der Asien-Romeo (Jet Li) Wände und Menschen hoch und teilt seine Kung-Fu-Tritte so beherzt aus wie einst Bud Spencer seine Faustschläge.

Für den breitbeinigen Gang der Schauspieler und die Stunts hat Produzent Joel Silver gesorgt und ganz auf seine bewährte Matrix-Computer-Ästhetik zurück gegriffen.

Nur die Sonnenbrillen sind weit weniger trendy, die Waffen dafür um so ausgefallener: Einmal benutzt Wan seine Julia, im Film heißt sie Trish, sogar als Knüppel. Denn der Gegner ist eine Frau und Wan ein Gentleman.

Wenig aufregend ist der Film nicht zuletzt wegen der stupiden Dialoge. Und obwohl eigentlich alle Zutaten für ein nobles B-Movie vorhanden sind, fehlt ihm der notwendige grobe Charme.

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Erstellt:
24. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. August 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. August 2009, 12:00 Uhr

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korr 31.03.200512:00 Uhr

Schöne Martial-Arts Szenen, Jet Li zeigt was er kann, vom Niveau her genau das ;-)