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AKW-Kontrollen

ENBW erbittet sich mehr Zeit

Der Kraftwerksbetreiber ENBW will sich bei der Aufklärung der vorgetäuschten Sicherheitskontrollen im Atomkraftwerk Philippsburg II nicht unter Zeitdruck setzen lassen.

16.04.2016
  • DPA

Karlsruhe. "Ich möchte um etwas Zeit bitten, was die Aufarbeitung anbelangt", sagte eine Sprecherin gestern in Karlsruhe. Das Unternehmen werde aber bis Montag zu dem Komplex Stellung nehmen. Die Atomaufsicht hatte dem Konzern diese Frist gesetzt. Sie hat angekündigt, den Betrieb des Meilers, der gerade aufgrund einer Revision nicht am Netz ist, bis auf Weiteres zu untersagen.

Im Zuge der Aufklärung werden auch die beiden Atomanlagen in Neckarwestheim unter die Lupe genommen. ENBW hatte bei Untersuchungen festgestellt, dass ein Mitarbeiter eine regelmäßig wiederkehrende Prüfung an einem Störfallmonitor in Block II in Philippsburg zwar in einem Prüfprotokoll dokumentiert, tatsächlich aber gar nicht durchgeführt hatte. Der Mitarbeiter war über eine Fremdfirma in Philippsburg tätig.

In dem dortigen Atommeiler sind den Angaben zufolge normalerweise wenige hundert Mitarbeiter von Fremdfirmen in verschiedenen, auch technischen Bereichen im Einsatz. "Während einer Revision erhöht sich diese Anzahl - aktuell beispielsweise bei der Revision von KKP 2 um rund 800 externe Fachleute", teilte der Kernkraftbetreiber ENBW weiter mit.

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16.04.2016, 06:00 Uhr

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