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Bibel als Reiseführer

10. Church-Night in der evangelischen Johanneskirche

Die 10. Church-Night der evangelischen Kirchengemeinde Horb am Reformationstag in der Johanneskirche stand unter dem Motto „Dein Bild“. Das Mitwirken der christlichen Theatergruppe „Covenant Players“ machte sie zu etwas Besonderem. Unter anderem empfahl diese in ihrem Theater-Auftritt, die Bibel auch als Reiseführer zu empfinden.

02.11.2015
  • Willy Bernhardt

Horb. Die Johanneskirche war dem Leitthema „Dein Bild“ entsprechend fantasievoll ausgeschmückt. Bereits am Eingang wurden die Besucher von Carmen Winz gebeten, sich hinter einen Bilderrahmen zu stellen, damit Thomas Winz fotos von jedem Kirchenbesucher ablichten konnte. Was in der Folge der nächsten beiden Stunden auch einen tieferen Sinn erhalten sollte.

Zunächst jedoch freute sich Pfarrerin Susanne Veith, die zusammen mit Walter Burgbacher die Hauptverantwortung für diese Church-Night trug, über den guten Besuch. Sie erinnerte daran, dass 2006 noch unter dem evangelischen Jugendwerk die Church-Night-Kampagne auch in Horb gestartet wurde. Dem ausufernden Halloween-Trip vieler am gleichen Tag des Jahres hielt sie ein „hellwaches Evangelisch-Sein“ entgegen, und dieses könne man in der Johanneskirche auch „sehen“.

Dann eröffneten der Posaunenchor unter der Leitung von Charly Herrmann mit den Instrumentalstücken „Courante“ und „Allemandes“ sowie das „musikTeam“ mit dem Lied „Wayfaring Stranger“ die Church-Night musikalisch. Danach wurde gemeinsam das Lied „Wieder kommen wir zusammen“, das vom Posaunenchor musikalisch umrahmt wurde, gesungen.

Nach dem „Votum“ von Susanne Veith traten die „Covenant Players“ mit ihrem Eingangsgebet vor die erwartungsvollen Gottesdienstbesucher. Für die bekannte und weltweit tourende Theatergruppe ist es am wichtigsten, die Vorstellungskraft der Zuschauer direkt anzusprechen. „Für eine Generation von Menschen, an deren Unterhaltung größtenteils Radio und echtes Theater beteiligt waren – im Gegensatz zu der heutigen TV-Gesellschaft – ist die Vorstellungskraft das Tor zur Anregung, Teilnahme und purem Vergnügen“, beschreibt sich „Covenant Players“ selbst.

Kann man wunschlos glückllich sein?

Mit dem Psalm „Ich will dir danken, Herr“ widmete sich die aus Heilbronn nach Horb gekommene Theatergruppe dem Thema „Bilder, die prägen“ und dem folgenden Gemeindelied „Du meine Seele singe“ folgten der Kurzimpuls von Pfarrerin Susanne Veith. Das Instrumentalstück „Let’s break Bread“ des Posaunenchors und das Gemeindelied „Mögen sich die Wege“, zunächst ebenfalls instrumental das „musikTeam“ vors Publikum trat. Dieses untermalte auch das Gemeindelied „Die Möwen sie fliegen“ musikalisch, ehe die „Covenant Players“ mit ihrem ersten Theaterstück die Bühne vor dem Altar betraten.

Dieses widmete sich der Fragestellung „armer/reicher Mann?“ Oder kann man wunschlos glücklich sein?. Mit „Moon River“ und „ Blue Moon“ leitete das „musikTeam“ über zum zweiten – und interaktiven – Theaterstück, eine überaus ansprechende Pantomime-Version. Darin ging es um sich ändernde Traditionen und um die Frage, ob das, „was wir als Kirche heute haben, noch das ist, was ursprünglich gewagt wurde?“ Oder glauben viele Menschen heute nur das, was ihnen andere über Gott und die Kirche sagen oder ob sie sich das nicht einmal selbst näher anschauen sollten?

Anschließend wurde es richtig spannend, als die zuvor fotografierten Bilder im Rahmen beliebig in der Kirche verteilt wurden und jeder den- oder diejenige suchte, die zu dem entsprechenden Bild gehört. Für den Fall der Fälle wurden lange Schnüre in der Kirche ausgehängt, an denen eventuell übrig gebliebene Bilder dann angeheftet werden konnten. Dabei wartete das „musikTeam“ mit den Liedern „Anker in der Zeit“ und „In dieser Zwischenzeit“ auf. Susanne Veith gab einen Impuls zum Thema „Zum Bilde Gottes schuf er ihn“ ehe „Covenant Players“ mit ihrem dritten Theaterstück mit dem Titel „..von außen betrachtet“ aufwartete. Darin ging es um die Fragen, wie sich Menschen untereinander verhalten und dies Christen tun? Pflegen wir einen liebevollen Umgang miteinander und wie gehen wir etwa mit Flüchtlingen um? Auch wurde dabei die Umsetzung des Glaubens mit „Blickrichtung aus dem Weltall“ am Beispiel von „Aliens“ thematisiert.

Der liturgische Teil der Mögen sich die Wege wurde mit dem gemeinde- und Segenslied „Geh mit neuer Hoffnung“ und dem Segen durch Pfarrerin Susanne Veith beendet, ehe es zum Imbiss an die in der Johanneskirche aufgestellten Stehtische ging.

10. Church-Night in der evangelischen Johanneskirche
In der Johanniskirche wechselten sich bei der Church-Night Musik, Theater, Fotoshooting und Impulse ab. Bilder: Kuball

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02.11.2015, 12:00 Uhr

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