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1000 Filme an sechs Tagen
Ein kleines Mädchen sucht in Gestalt eines Delfins das Abenteuer: Diese Geschichte erzählt der Film „Big Fish & Begonia“ der Chinesen Xuan Liang und Chum Zhang. Es ist ihr Beitrag für den Langfilmwettbewerb „AniMovie“. Foto: Trickfilm-Festival Stuttgart
Trickfilmfestival steht vor der Tür

1000 Filme an sechs Tagen

Zum 24. Internationalen Trickfilm-Festival erwarten die Macher 80 000 Besucher. Das Game-Areal am Schlossplatz wird ausgeweitet.

20.04.2017
  • RAIMUND WEIBLE

Stuttgart. Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart legt bei seiner 24. Auflage noch einmal einen Zahn zu. Es gibt mehr Preise, ein vergrößertes Game-Areal im Kunstgebäude, eine Video-Wand mit 25 Prozent mehr Fläche auf dem Schlossplatz und eine technisch verfeinerte „Wall of Animation“ an der Breuninger-Fassade am Marktplatz.

„Animation without Border“ lautet das Festival-Motto. „Wir verstärken 2017 die Berührungspunkte zu den Disziplinen Games, Transmedia, Virtual Reality und Musik“, erläuterte der Künstlerische Geschäftsführer Ulrich Wegenast. Auf über 400 Veranstaltungen kommt das format- und altersübergreifende Programm des „weltweit wichtigsten Animations-Festival“, so der Kaufmännische Geschäftsführer Dittmar Lumpp.

Zwischen dem 2. und 7. Mai werden 1000 Filme gezeigt, mit 80 000 Besucher wird gerechnet. Diese Zahl spiegele aber die Resonanz nur unzureichend wider, sagte Lumpp. Übers Internet werde das Festival weltweit wahrgenommen.

15 Prozent mehr Teilnehmer erwartet Lumpp zum „Animation Production Day“ (APD), bei dem sich Produzenten, Finanziers, Sender-Vertreter und Vertriebsleute aus 24 Ländern eher im Schatten der Öffentlichkeit treffen und über Projekte verhandeln. Im Vorfeld seien dafür 44 Vorhaben ausgewählt worden. Das „ganz wichtige Standbein“ des Festivals habe einen sehr hohen Nutzwert für die Branche, betonte Lumpp. Für die Organisation des APD werde die Festivalgeschäftsstelle erstmals von der Europäischen Union gefördert.

Dieses Jahr richtet das Festival neun verschiedene Wettbewerbe aus und vergibt insgesamt 70 000 Euro Preisgeld. Neu ist der „Animated Games Award Germany“, der von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg gestiftet wird. Ebenfalls neu ist der „Trickstar Business Award“, mit dem die Jury innovative Geschäftsmodelle der Animationsbranche auszeichnet. Gestiftet hat den Preis die Region Stuttgart.

Zum Deutschen Animationssprecherpreis für den besten Sprecher in einem Animationsfilm hat sich Prominenz angemeldet. Nominiert worden sind Alexandra Maria Lara für ihre Rolle als Roswitha in „Sing“, Friedrich von Thun als Lehrer in der „Häschenschule“ und Anja Kling als Mathilda in „Angry Birds“. Durch die Schau im Renitenztheater führen Kabarettist Bernd Kohlhepp und Dodokay, der die italienische Kultfigur „Signor Rossi“ auf Schwäbisch synchronisiert.

Im Kunstgebäude am Schlossplatz präsentiert das Festival auf 2500 Quadratmeter Fläche die neuesten Games. Dabei sind 40 zusätzliche Betreuer im Einsatz.

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20.04.2017, 06:00 Uhr

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