Landkreis Freudenstadt · Politik

12 Kandidaten stehen zur Wahl

Der demokratische Prozess ist einen Schritt weiter: Die Bewerber um ein Mandat im Landtag wurden vom Freudenstädter Kreiswahlausschuss bestätigt.

20.01.2021

Von Manuel Fuchs

Das Plenum des baden-württembergischen Landtags: Hier wollen 12 Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Kreis Freudenstadt arbeiten. Wessen Wunsch in Erfüllung geht, das entscheiden die Wähler am 14. März. Privatbild

Der Freudenstädter Kreiswahlausschuss unter dem Vorsitz des Ersten Landesbeamten Reinhard Geiser verabschiedete gestern die Liste der Kandidaten, die im Wahlkreis Freudenstadt zur baden-württembergischen Landtagswahl am Sonntag, 14. März, antreten. Alle zwölf Bewerbungen seien fristgerecht eingegangen und haben keine Mängel aufgewiesen, die zu einer Zurückweisung hätten führen müssen, erläuterte Geiser. Außerdem sei, wo erforderlich, die nötige Zahl an Unterstützer-Unterschriften belegt .

Die Liste der Landtagskandidaten im Landkreis Freudenstadt umfasst nun (in der Reihenfolge des Bewerbungseingangs):

GRÜNE: Winfried Asprion, Bankbetriebswirt aus Horb; Ersatzkandidatin: Elisabeth Gebele, Ärztin aus Freudenstadt.

FDP: Dr. Timm Kern, Landtagsabgeordneter aus Tübingen, Ersatzkandidat: Holger Zimmermann, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH) aus Horb.

DIE LINKE: Niko Kulisch, Einzelhandelskaufmann aus Sindelfingen, Ersatzkandidat: Simon Scheller, Buchbinder aus Pfalzgrafenweiler.

CDU: Katrin Schindele, Entwicklungsingenieurin aus Baiersbronn; Ersatzkandidatin: Juliane Vees, Oecotrophologin aus Eutingen im Gäu.

FREIE WÄHLER: Hartmut Eberhardt, Fliesenlegermeister aus Loßburg.

SPD: Viviana Weschenmoser, Projektmanagerin aus Horb; Ersatzkandidat: Gerhard Gaiser, selbstständiger Seminarleiter aus Baiersbronn.

AfD: Dr. Uwe Hellstern, Dipl.-Chemiker aus Horb; Ersatzkandidat: Roland Tischbein, selbstständiger IT-Systemberater aus Horb.

W2020: Petra Meng, Selbstständige aus Schopfloch.

ÖDP: Tobias Raffelt, Software-Entwickler aus Oberndorf am Neckar; Ersatzkandidat: David-Benjamin Rohrer, Bibliothekar aus Horb.

Bündnis C: Daniel Müller, Ingenieur aus Freudenstadt.

KlimalisteBW: Tina Frey, Verwaltungsbeamtin aus Heidelberg.

dieBasis: Torsten Lebeda, Maschinenbautechniker aus Loßburg; Ersatzkandidat: Kurt Heinzelmann, Industriemeister Metall aus Freudenstadt.

Kandidaten dürfen bei der Landtagswahl in höchstens zwei Wahlkreisen antreten. Das Gremium, so erläuterte Geiser, habe dies geprüft. Am Freitag, 19. März, wird der Kreiswahlausschuss erneut tagen, um das
endgültige Wahlergebnis festzusetzen.

Wahllokale, Wahlscheine und Briefwahl

Den 17548 Wahlberechtigten in Horb stehen am Sonntag, 14. März, zwischen 8 und 18 Uhr 24 Wahllokale zur Verfügung, wenigstens eines in jedem Teilort, zwei in der Kernstadt und zwei auf dem Hohenberg. In Altheim, Bildechingen, Dettlingen und Dießen mussten zur Einhaltung der Abstandsregeln neue Räumlichkeiten bestimmt werden. Für etwaige Änderungen der Abläufe in den Wahllokalen seien noch die Regelungen der Landes- und Kreiswahlleitung abzuwarten, teilt die Stadtverwaltung mit. Alle Wahllokale werden mit Desinfektionsmitteln ausgestattet; ggf. besteht eine Maskenpflicht, sofern die am Wahltag geltende CoronaVO dies vorsieht. Alle Wahlhelfenden werden mit Masken und Schutzwänden ausgestattet.

Briefwahl: Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass in diesem Jahr mehr Wählerinnen und Wähler von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen werden. Deshalb hat die Stadtverwaltung die Briefwahlbezirke von zwei auf nunmehr fünf aufgestockt. Bei Bedarf könne sogar ein sechster Briefwahlbezirk kurzfristig installiert werden.

Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, können beim Bürgerbüro und dem Wahlamt der Stadt Horb einen Wahlschein zu beantragen. Die Stadtverwaltung bittet darum, dies nur zu tun, wenn die Stimmabgabe in einem anderen als dem vorgesehenen Wahlbezirk der Stadt Horb oder per Brief erfolgen soll. Verlorene Wahlscheine werden nicht ersetzt .

Um eine eindeutige Identifizierung des Antragsstellers sicherzustellen, sind alle Felder auf dem Antrag auszufüllen. Die Angaben seien vor allem für den Fall erforderlich, dass Unterlagen an eine andere Adresse als die Meldeadresse gesandt werden sollen.

Ein Wahlschein kann außerdem bis einschließlich Donnerstag, 11. März, 12 Uhr online beantragt werden. Die Antragsseite ist auf der Website der Stadt Horb verlinkt. Ein telefonischer Antrag ist nicht möglich.

Interessenten sind aufgerufen, ihren Antrag so frühzeitig zu stellen, dass genügend Zeit für die Zusendung der Wahlunterlagen bleibt. Wahlberechtigte im Ausland müssen längere Postlaufzeiten bedenken.

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Erstellt:
20. Januar 2021, 10:30 Uhr
Aktualisiert:
20. Januar 2021, 10:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2021, 10:30 Uhr

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