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Prognose

160 000 Wohnungen für Flüchtlinge nötig

Für die in diesem Jahr ankommenden Flüchtlinge braucht Deutschland nach Berechnungen der Wohnungswirtschaft bis zu 160 000 zusätzliche Wohnungen. Es sei damit zu rechnen, dass bis zu 400 000 Menschen auf Dauer in Deutschland blieben, sagte Verbandspräsident Axel Gedaschko in Berlin.

11.11.2015
  • DPA

Berlin Damit steige das Wohnungsdefizit im Land auf mindestens 800 000 Wohnungen. "Es ist kein Hexenwerk, diese Unterbringung sicherzustellen", die Wohnungsunternehmen müssten aber vom Bund unterstützt werden.

Die Wohnungswirtschaft fordert Zuschüsse statt Zinsverbilligungen für den Neubau und die Instandsetzung von Gebäuden. In Gebieten mit Mietpreisbremse müssten die Steuer-Abschreibungssätze steigen. Bei gefördertem Wohnraum sollte die Grunderwerbssteuer wegfallen.

Nach einer aktuellen Studie fördert die Mietpreisbremse eine Spaltung auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Der Fokus liege viel zu stark auf den beliebten Großstädten, ergab eine Untersuchung des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Andere Regionen würden in Zukunft noch stärker schrumpfen, weil sie sich nicht mehr mit günstigen Wohnungen von den Großstädten abheben könnten. Die Mietpreisbremse nehme den "ausblutenden Regionen" ihr wichtigstes Argument: die niedrigeren Lebenshaltungskosten.

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11.11.2015, 12:00 Uhr

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