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Jagdunfälle

17 500 Rehe verenden jährlich auf den Straßen

Das Zusammentreffen der frühen Dämmerung mit dem Berufsverkehr ist für Rehe eine oft tödliche Kombination. Pro Jahr sterben nach Angaben des Landesjagdverbands rund 17 500 Rehe durch Unfälle.

03.11.2015
  • DPA

Stuttgart Das seien etwa elf Prozent der gesamten Jahresstrecke, also der Gesamtheit des in einem Jahr erlegten Wildes, sagte Sprecher Armin Liese in Stuttgart. Rehe seien im Vergleich mit anderen Wildarten besonders häufig Opfer von Zusammenstößen mit Autos. Beim Schwarzwild kämen im Südwesten rund 2500 Fälle pro Jahr zusammen, Rotwild sei dagegen nur selten betroffen.

In der Dämmerung überqueren Rehe Straßen, um aus dem Schutz des Waldes zum Äsen auf Wiesen und Äcker zu gelangen. Nach Angaben des Verbandes haben Jäger mehr als 4000 Kilometer besonders unfallträchtiger Straßen im Südwesten mit Warnreflektoren ausgestattet, was die Wildunfallzahlen dort deutlich gesenkt hat.

17 500 Rehe verenden jährlich auf den Straßen
Totes Reh am Straßenrand: Die Gefahr lauert in der Dämmerung. Foto: dpa

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03.11.2015, 12:00 Uhr

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