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Rekordjahr auf dem Kirchberg

18.427 Übernachtungen / Neue Tagungsräume in der Oberen Scheuer geplant

Alle Rekorde gebrochen wurden im vergangenen Jahr auf dem Kirchberg. Entsprechend freute sich der kaufmännische Leiter Lothar Hölzle am Montag beim Jahrespressegespräch. Große Verbesserungen gab es in Sachen Internet. Wichtigste Vorhaben für die Zukunft sind der Ausbau der Oberen Scheuer, um weitere Tagungsräume zu schaffen sowie der Bau eines Kolumbariums. Der Veranstaltungsplan für das Jahr 2015 enthält 110 eigene Termine, darunter etliche Neuheiten.

04.11.2014
  • Cristina Priotto

Kirchberg. Das Ziel lautete 18.000 Übernachtungen, erreicht wurden im vergangenen Jahr 18 427, womit die Tagungsstätte Kloster Kirchberg sogar über den maximalen Erwartungen lag. Warum 18.000? „Da beginnen wir, Geld zu verdienen“, verriet Lothar Hölzle gestern strahlend. Die Steigerungen sind durch eine leichte Zunahme bei den Wirtschaftsgruppen auf 14 Prozent und bei den gemeinnützigen Gruppen auf 13 Prozent zurückzuführen. Ein Drittel sind eigene Veranstaltungen, Einzelgäste machen rund zehn Prozent aus.

In diesem Jahr liegt die Zahl allerdings noch neun Prozent hinter dem Plan, was auch am schlechten August und September liegt, dafür war der Oktober mit 1929 Übernachtungen der beste Monat.

Räumlich stößt die Einrichtung dadurch an ihre Grenzen, weshalb ein Plan ausgearbeitet wurde, in der Oberen Scheuer neue Tagungsräume zu schaffen. Die Kosten liegen bei 1,7 Millionen Euro.

Das 2014er-Ziel von 18.250 Übernachtungen kann vermutlich nicht erreicht werden, Hölzle rechnet bis Ende Dezember mit nur 17.000 Übernachtungen.

Ein Trost sind die Umsatzsteigerungen in der Schenke um zehn Prozent und im Klosterladen, wo die Einkünfte gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent zunahmen.

Nach Problemen mit und Beschwerden über zu langsame Internetverbindungen ist auf dem Kirchberg nachgebessert worden: Der neue Richtfunkmast verspricht eine Übertragungsrate von 30 Megabyte (MB), künftig sogar acht MB synchron. Einziges Risiko ist die Solarstromversorgung im Winter.

Bei der Mitgliederzahl gab es Einbrüche zu verzeichnen: Unter anderem aus Altersgründen oder wegen Todes sank die Zahl auf 617.

Dafür stieg die Zahl der Beschäftigten um Kantor David Bosch und zwei FSJler, einen Wechsel gab es bei der Hausmeisterstelle.

Die schon jetzt höhere Zahl an Ausstellungen, neuerdings auch im Konventgebäude, soll auch nächstes Jahr fortgesetzt werden. Unter anderem stellt der Rottweiler Künstler Jürgen Knubben ab Mai Stelen im Außenbereich auf. Die neue Jahresausstellung von Helmuth Uhrig beginnt im März.

Um Mitgliedern eine Bestattung auf dem Kirchberg zu ermöglichen, prüft die Kloster-Leitung derzeit, ob südlich der Johanniskirche auf dem freien Grundstück neben dem Nonnenfriedhof ein Kolumbarium mit Urnenstelen gebaut wird.

Der Veranstaltungsplan für 2015 umfasst 110 eigene Termine, was in etwa dem Niveau der Vorjahre entspricht. Viele der Kurse leiten Mitglieder der Berneuchener Gemeinschaften als Referenten.

Den größten Teil nehmen Lebensthemen mit knapp über einem Viertel ein, weitere Bereiche sind Kontemplation/Meditation, Leibarbeit/Atemarbeit, Tanz, Singen, Kreatives und Freizeiten. Angebote zu geistlichen und theologischen Themen wurden ausgebaut.

Als Besonderheiten stellte der geistliche Leiter Matthias Gössling ein Seminar über nachhaltige Landwirtschaft und ein Angebot zum Evangelischen Kirchentag in Stuttgart vor. Die Liturgische Konferenz der EKD tagt nächstes Jahr erstmals auf dem Kirchberg.

Siehe auch den Bericht „Sonntags-Konzerte locken immer mehr Musikfreunde“ über das Konzertprogramm auf dem Kirchberg für 2015 auf dieser Seite.

18.427 Übernachtungen / Neue Tagungsräume in der Oberen Scheuer geplant
Mit der Sonne um die Wette strahlten am Montag angesichts von Rekord-Übernachtungszahlen und bei der Vorstellung des Jahresprogramms für 2015 auf dem Kirchberg (von links) der kaufmännische Leiter Lothar Hölzle, Matthias Gössling (geistlicher Leiter) und Kantor David Bosch. Bild: cap

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04.11.2014, 12:00 Uhr

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