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Filigranes Bauwerk

300 Kubikmeter Beton stecken in Nehrener Brücke

Ein schlanker Betonbogen wölbt sich am Ende des Nehrener Nordrings: Die Fußgänger- und Fahrradbrücke, die das Dorf mit dem Sportgelände verbindet, ist fast fertig. In Betrieb geht sie aber erst gegen Ende des Jahres, wenn der Radweg ausgebaut ist.

02.09.2010

Nehren. Es war „nicht ganz einfach“, sagt Robert Hartmann, Mitinhaber der zuständigen Baufirma: Alles ist rund an der Fußgänger- und Radlerbrücke. Den 87 Meter langen Überbau hat das Stuttgarter Ingenieurbüro Peter und Lochner extrem schlank geplant, und in der Mitte erhebt sich ein markanter Pylon. Aber zugleich fand Hartmann es eine schöne Aufgabe, eine so ungewöhnliche Brücke zu bauen. Auch wenn man’s nicht glaubt: 300 Kubikmeter Beton und um die 50 Tonnen Stahl stecken in dem futuristisch anmutenden Werk, das einmal über die neue B 27 führen und damit einen sicheren Überweg zum Sportplatz gewährleisten soll.

300 Kubikmeter Beton stecken in Nehrener Brücke
Rund 625000 Euro kostet die Rad- und Fußgängerbrücke, über die die Nehrener zum Sportgelände gelangen können, die Umleitungsfahrbahn mitgerechnet. Noch diesen Monat soll das Bauwerk fertig sein, doch der zugehörige Radweg dauert bis Ende des Jahres, die Dußlinger B27-Baustelle bis 2013.Bild: Franke

Nun ist der Blick auf die Brücke frei. Arbeiter bauen derzeit die Rüstung ab, also das Konstrukt aus Holz und Metalltürmen, das dem nassen Beton Halt gab. 28 Tage dauerte es, bis dieser getrocknet war und die am Pylon aufgehängten Zugstangen angespannt werden konnten. „Von dem Zeitpunkt an trägt die Brücke sich selbst“, erklärt Hartmann. Nur das Geländer fehlt noch, ein Gittergeflecht aus Edelstahl. Und natürlich der Bundesstraßenabschnitt, der unten durch führt. Auch darum wird die Norbert Hartmann GmbH aus Straßberg-Kaiseringen sich noch kümmern, ab nächster Woche. Ein anderes Unternehmen will ab Mitte September die östliche Rampe aufschütten, die westliche folgt danach.

Bis Dezember soll auch der Radweg nach Nehren ausgebaut werden. An der Westseite wird die Brücke zunächst an den bestehenden Radweg angeschlossen, so dass sie gegen Ende des Jahres in Betrieb gehen kann, erklärt Axel Bernhard, Pressesprecher im Regierungspräsidium. Mittelfristig entsteht aber an der alten Bundesstraße, zum Sportplatz hin, ein Kreisverkehr. Auf Antrag der Nehrener SPD-Gemeinderatsfraktion hat die Behörde hier nachgebessert: Der Radweg soll nun fast direkt in den Kreisel münden, an einer für Autofahrer gut einsehbaren Stelle, und nicht erst etliche Meter entfernt, wo die motorisierten Fahrzeuge mehr Tempo drauf haben.

gs

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02.09.2010, 12:00 Uhr

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