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Tübingen

38 neue Wohneinheiten

Am unteren Ende der Haußer-straße werden fünf Wohnhäuser mit zusammen 38 Wohneinheiten gebaut.

26.11.2014
  • sg

Tübingen. Der Tübinger Gemeinderat beschloss den entsprechenden Bebauungsplan am Montagabend mit fünf Enthaltungen. Die vier Stadträte der Linken und Markus Vogt (Die Partei) wollten mehr sozialen Wohnraum. Dafür fehlt jedoch die rechtliche Handhabe, weil die Wilma Wohnen Süd als Investor das Grundstück vom Land Baden-Württemberg meistbietend gekauft hat und schon vor dem neuen Bebauungsplan Baurecht besaß, wenn auch nicht im jetzt geplanten Umfang. Die Gebäude werden jeweils drei oder vier Vollgeschosse plus ein zurückgesetztes Dachgeschoss haben. Drei sollen direkt an der Straße stehen, zwei auf Lücke versetzt in der zweiten Reihe Richtung Institut der Wirtschaftswissenschaftler. In einer gemeinsamen Tiefgarage soll Platz für Autos und Fahrräder sein.

In der Aussprache mahnte Gerlinde Strasdeit für die Linke erneut mehr sozialen Wohnraum an. Oberbürgermeister Boris Palmer entgegnete, das sei eine gute Absicht, aber bei diesem Projekt nicht möglich. „Wenn man nicht zustimmt, wird im Ergebnis gar nichts gebaut. Das ist nicht verantwortlich.“ Das helfe niemandem. Dietmar Schöning (FDP) ärgerte sich über „das Unverständnis der Linken“. Auch er sei für mehr geförderten Wohnraum, aber bei diesem Projekt gebe das Baurecht es nicht her. Hannah Tiesler (SPD) formulierte das Gleiche poetischer: „Das edle Ross der Quote wird hier an der falschen Stelle geritten.“Die übrigen Fraktionen sprachen von einem vernünftigen Projekt.

Susanne Bächer (AL/Grüne) erinnerte daran, dass das Vorhaben in der Haußerstraße und das in der Corrensstraße Auslöser für eine Änderung in der Landesgesetzgebung geworden sind. Bisher hat das Land Grundstücke stets meistbietend verkauft. Nach der Tübinger Kritik daran gibt mittlerweile aber nicht mehr nur das Geld den Ausschlag. Auch städtebauliche Kriterien können eine Rolle spielen.

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26.11.2014, 12:00 Uhr

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