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Der nackte Verfolgungswahn

„39 Stufen“, 39 Rollen, lustige Handwerker: Das Landestheater macht einem Hitchcock-Klassiker auf der Bühne gehörig Beine

Tübingen. Nanu, sind wir in angelsächsische Humorwochen geraten? Letzten Donnerstag in Melchingen Michael Frayns eingeschwäbelt gesprungener Doppelrollensalto „D’r nackte Wahnsinn“, tags darauf in Tübingen, fast noch wahnwitziger, „Die 39 Stufen“: Das britannische Lachtheater ist schwer im Kommen auf den Bühnen der Republik. Alfred Hitchcocks früher Agententhriller hetzt einen unbescholtenen Bürger durch eine haarsträubende Story, in der ein Gedächtniskünstler einem sinistren Spionagering (eben jene „39 Stufen“) eine wertvolle Formel ins feindliche Ausland schmuggeln soll.

26.10.2014

1935, kurz nach Machtergreifung der Nazis, war das so prophetisch wie spannend. 70 Jahre später verwandelte der Dramatiker Patrick Barlow, der schon mit dem skurrilen Weihnachtsmärchen „Der Messias“ (demnächst in diesem Theater) exzessiv Rollenwechselspielchen betrieb, die Hitchcock-Steilvorlage in eine verfolgungswahnsinnige Krimi-Parodie mit unzähligen Kostüm- und Identitätswechseln, teils als ...

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