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Abholzaktion an der Burgholzsteige

50 Festmeter für die Sicherheit

In einer Pressemitteilung rechtfertigt das Landratsamt die Abholzaktion an der Burgholzsteige. Wie berichtet, wurde der Hang an der Bundesstraße nach Reutlingen großflächig vom Bewuchs befreit.

10.10.2012

Von ST

Tübingen. Rund 40 Meter hoch ist die Kahlschlagfläche an der Burgholzsteige entlang der B 28 zwischen Tübingen und Reutlingen: Am Wochenende wurde der Wald aus Verkehrssicherheitsgründen gerodet. Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte hatten die Aktion kritisiert. Das Landratsamt erklärt jetzt, ein abgestufter Einschlag über einen Zeitraum von mehreren Jahren hätte Kosten in etwa der zweieinhalbfachen Höhe verursacht. Außerdem wären „die Behinderungen für den Verkehr nicht vertretbar gewesen“.

Die Verkehrssicherung sei in diesem Bereich „von besonderer Bedeutung“, weil es sich nicht um einen bewirtschafteten Wald, sondern um Straßenbegleitpflanzungen „mit zahlreichen nicht verkehrssicheren Bäumen“ gehandelt habe. Zudem sei der Einschlag auch für die Einrichtung eines Wildschutzzaunes notwendig, der als Leitsystem für den Wildkorridor unter der B 28 diene. In der gemeinsamen Aktion der Abteilung Verkehr und Straßen des Landratsamtes und der Abteilung Forst wurden rund 50 Meter Festholz geschlagen und etwa 1300 Kubikmeter Holzhackschnitzel gewonnen, was etwa 50 Lastwagenladungen entspricht. Die Arbeiten sind seit Dienstag abgeschlossen, die halbseitige Sperrung der Fahrbahn nach Reutlingen wurde danach aufgehoben.

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Erstellt:
10. Oktober 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Oktober 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2012, 12:00 Uhr

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