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Gemeinsam in die Zukunft

50 Jahre Hohenbergschule / Festakt zum Auftakt des Jubiläumsjahrs

Heute vor 50 Jahren wurde die Hohenbergschule eingeweiht. Gestern haben Schüler, Lehrer und Gäste mit einem kleinen Festakt in der Aula das Jubiläumsjahr eröffnet.

20.10.2012
  • Marike Schneck

Rottenburg. Mit Trommelwirbel, Gesang und Gelächter sind die Schüler und Lehrer der Hohenbergschule gestern im Beisein vieler Gäste ins Jubiläumsjahr gestartet. Nach dem Festakt sind im Laufe des Schuljahrs weitere Veranstaltungen geplant.

Aus der konfessionell getrennten Volksschule, die am 20. Oktober 1962 eingeweiht wurde, hat sich die größte Grund- und Werkrealschule im gesamten Schulamtsbezirk entwickelt. Dies, sagte Rektorin Rita Kuchler, sei vor allem dem Engagement ihrer Vorgänger in der Schulleitung zu verdanken. Eugen Schäfer, Gunther Diehl und Wilfried Mesick waren gekommen. An Gerhard Pardeyke, der vergangenen Winter starb, erinnerte die Rektorin.

Dass die Hohenbergschulleiter stets engagiert für ihre Schule gekämpft haben, bestätigte auch Schulamtsdirektorin Barbara Loeben und gratulierte zum 50. Geburtstag. Auch wenn das Schulgebäude nach 50 Jahren vielleicht die eine oder andere „graue Schläfe“ bekommen habe – „wichtig ist, wie’s drin aussieht: jung, aktiv, lebendig und engagiert!“

Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam in die Zukunft – Stark im Leben“ habe sich die Hohenbergschule zu einer praxisorientierten Schule mit hoher Unterrichtsqualität, intensiver Betreuung und Förderung aller Begabungen entwickelt, sagte Rektorin Kuchler. Dazu zähle auch die Inklusion. Ein angenehmes Schulklima, ein freundliches Schulhaus und gut ausgestattet Fachräume zeichneten die Schule aus. Letzteres freute vor allem den Rottenburger Baubürgermeister Thomas Weigel, der versicherte: „Die Stadt hat sich als Träger schon immer gut um die Schule gekümmert und wird es auch weiterhin tun.“

„Wir sind ein Bildungshaus, haben eine gute Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule und sind stolz auf den bewegungsorientierten Schwerpunkt an unserer Grundschule“, so Kuchler. Eine Besonderheit seien auch die Schülerzeitung und die ausgeprägte Schulsozialarbeit. Pädagogische Assistenten unterstützen und fördern Schüler der Grund- wie auch der Werkrealschule. Die Hohenbergschule ist unter anderem Stützpunkt für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche. Lerngänge und vielfältigen Aktionen machen den Schulalltag lebendig.

Wie lebendig es in der Schule zugehen kann, zeigten die Schüler des Trommel-Projekts: Mit Musiklehrer Aly Kalissa aus Backnang hießen sie die Gäste in der Aula lautstark mit afrikanischen Rhythmen willkommen. Der Grundschulchor sang vom „Singenden Känguru“ und der neu gegründete Chor der Werkrealschule stimmte – unterstützt vom früheren Schuleiter Gunther Diehl, der in der ersten Reihe textsicher mitsang – den aktuellen Sunrise-Avenue-Hit „Hollywood Hills“ an.

Auch der Lehrerchor sang zum Jubiläum. Das Kollegium hatte sich ein ganz besonderes Schmankerl ausgedacht: Die Lehrer rezitierten im schönsten Schwäbisch ein Gedicht von H. Reichardt, das am Tag vor der Einweihung in der Sonderbeilage der ROTTENBURGER POST zu lesen war: „De nui Volksschual“.

50 Jahre Hohenbergschule / Festakt zum Auftakt des Jubiläumsjahrs
Vorne spielen die Schüler der Trommel-Projektgruppe unter Leitung von Aly Kalissa (rechts), im Publikum freuen sich die Gäste. In der vordersten Reihe sitzen: Rektorin Rita Kuchler (ganz rechts), neben ihr der frühere Konrektor Wilfried Mesick und dessen Nachfolger Walter Kucher (ganz links). Neben ihm (von links) St-Meinrad-Schulleiter Anton M. Hofmann, Schulamtsdirektorin Barbara Loeben, Baubürgermeister Thomas Weigel und die früheren Rektoren Eugen Schäfer und Gunther Diehl.Bilder: Schneck

50 Jahre Hohenbergschule / Festakt zum Auftakt des Jubiläumsjahrs
Der Grundschulchor sang das Lied vom singenden und springenden Känguru.

Die Schule wurde am 20. Oktober 1962 eingeweiht. Sie vereinte zwei Volksschulen unter ihrem Dach: die katholische und die evangelische.

Ihren Namen hat die Hohenbergschule nicht etwa der geographischen Lage zuverdanken, sondern dem Stadtgründer Rottenburgs, dem Grafen Albert II. von Hohenberg.

In diesem Schuljahr werden an der Hohenbergschule 630 Kinder in 25 Klassen von 57 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet, zwölf davon in der Grundschule (262 Kinder), 13 in der Werkrealschulstufe. Zwei weitere Klassen der Stufen 5 bis 7 gibt es in der Außenstelle Starzach in Bierlingen.

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20.10.2012, 12:00 Uhr

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