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Stuttgart

60 Strafverfahren nach Krawallen zwischen Kurden und Türken

Mehr als zwei Wochen nach Krawallen bei einer Demonstration von Kurden und Türken in Stuttgart laufen bei der Kriminalpolizei 60 Strafverfahren.

26.04.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. In einem Fall ermitteln die Beamten wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes an einem Polizisten, wie Staatsanwalt und Polizei am Dienstag bekannt gaben. Der 57-Jährige war laut Zeugenaussagen von mehreren Menschen mit den Füßen und Schlagwerkzeugen traktiert worden. Er wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Es wird bislang insgesamt gegen 42 identifizierte Tatverdächtige ermittelt. Davon sind neun Jugendliche, die anderen junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. 39 Tatverdächtige haben einen türkischen oder kurdischen Migrationshintergrund, drei sind Deutsche. Ihnen werden unter anderem Straftaten wie Beleidigung, Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Raub, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz vorgeworfen.

Insgesamt wurden am 10. April zwölf Beamte, fünf Demonstranten und eine Passantin verletzt. Nach Polizeiangaben demonstrierten etwa 700 Türken und auf der anderen Seite 600 Kurden und Linksaktivisten.

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26.04.2016, 17:13 Uhr | geändert: 26.04.2016, 17:00 Uhr

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