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Frohe Farbenspiele

750 Feierwütige kamen zur Holi-Day-Premiere am Samstag in Horb

In Horb kam am Samstagmittag dank des ersten Holi Days noch mal richtig Sommerferien-Stimmung auf. Bei strahlend blauem Himmel fanden sich mehrere hundert Farb-Enthusiasten auf der Turnierwiese am Neckar ein, um sich gegenseitig mit Farbpulver zu bewerfen, während DJs für die passende musikalische Unterhaltung sorgten.

24.08.2015
  • Michael Bösel

Das Publikum: Hauptsächlich junge Leute, viele davon unter 16, kamen zur Premiere des Horber Holi Days. Das Angebot wurde vom Zielpublikum also gut angenommen. Allerdings hatten sich auch einige Erwachsene unter die Menge gemischt. Gutes Feedback bekamen die Organisatoren jedenfalls von allen Seiten, sodass die Verantwortlichen vom Jugendgemeinderat meinten, dass die Veranstaltung nach einer Wiederholung schreit. Auch außerhalb des Geländes fanden sich Schaulustige ein und füllten den Flößersteg und den Bereich neben dem Eingang.

Die Drops: Sieben sogenannte Drops gab es in der Zeit von 15 Uhr bis 18 Uhr. Bei einem Drop dirigiert der DJ die Menge und gibt das Kommando für alle – passend zu den Beats der elektronischen Musik – ihre Farbe in die Luft zu werfen. Das Ergebnis sieht fantastisch aus: die riesigen, bunten Farbwolken waren der Höhepunkt der Veranstaltung. Doch nicht nur in die Luft, auch auf die Leute um einen herum warfen die Besucher den Inhalt ihrer Farbbeutel. Dabei blieben auch Organisatoren, Security-Angestellte und Pressevertreter nicht verschont. Beim letzten Drop war der gesamte Horber Jugendgemeinderat auf der Bühne und feierte mit der Menge.

Die Farben: Der Inhalt der Farb-Beutelchen kam von einem Fachhändler, der nur unbedenkliche Farbe verkauft, die den gesetzlichen Richtlinien entspricht. Zur Auswahl gab es blau, grün, rot, gelb, lila und pink. Mit dem Ticket konnten sich die Besucher drei Farbbeutel ihrer Wahl abholen. Waren diese aufgebraucht, gab’s weitere Beutel für je drei Euro. Wer gleich vier Beutel kaufte, bekam Rabatt und zahlte zehn Euro. Besonders beliebt waren farbige Handabdrücke auf weißen T-Shirts. Schon vor Beginn des Programms waren einige Besucher komplett bunt, was sie teils wie moderne Kunstwerke wirken lies.

Die Zahlen: Knapp 500 Tickets haben die Veranstalter des Horber Jugendgemeinderats im Vorverkauf verkauft. Das entspricht der Hälfte der geplanten 1000 Besucher. Insgesamt waren es 750 Besucher, die am Samstag zum Holi Day nach Horb kamen. Eine gute Nachricht war, dass es keine Zwischenfälle gab. Einzig zwei bis drei Augenspülungen musste das Deutsche Rote Kreuz vornehmen. Auch die Anzahl der Ehrenamtlichen kann sich sehen lassen: Zwanzig Helfer beim Abbau, sechs beim Aufbau und fünfzehn, die während der Veranstaltung aushalfen. Vermutlich am weitesten angereist war eine Besucherin aus Usedom.

Der Film: Zwei Filmteams waren vor Ort, um je einen Film über den Horber Holi Day zu drehen. Ein Team war aus Freudenstadt, das andere aus Horb. Das Filmteam aus Horb, bestehend aus David Sattler und Sascha López, machte auch schon Aufnahmen vom Mini-Rock-Festival und wurde engagiert, einen Film über die Arbeit des Jugendgemeinderats im Allgemeinen zu drehen sowie über den Holi Day im Speziellen. Der Film soll in ein bis zwei Wochen fertig sein.

Die Fotos: Großes Thema waren – wie gewöhnlich auf solchen Veranstaltungen Fotos. Auffällig waren die Massen an Handys, die von den, inzwischen bunten, Besuchern vor den eigenen Gesichtern in die Luft gehalten wurden. Wahlweise fotografierten die Feiernden sich allein oder in der Gruppe. Fast immer aber waren die Bilder sogenannte Selfies, also selbstgeschossene Porträtfotos. Auch vor „Photobombing“, dem freundlichen Stören eines Bildes durch Aktionen im Hintergrund oder durch in den Vordergrund drängen, war niemand sicher, der Fotos schoss.

Die Verpflegung: Die Organisatoren haben auf Vielfalt geachtet. So gab es Pizza und Flammkuchen an einem Stand, am nächsten Rote Wurst, Schnitzel, Pommes sowie Steak und auch Milch- und Fruchteis versüßten die Feierei.

Die Beach-Bar: Besonders gut kam bei den Besuchern die Beach-Bar an. Das Angebot von alkoholfreien Cocktails, Bier und Softdrinks lockte viele in den mit Sand aufgefüllten Bereich, um sich dort zu erfrischen und in den Liegestühlen Kraft zu tanken. Danach ging’s wieder ins Farb-Getümmel. Der gesponserte Sand wird übrigens künftig von der Stadt für Kinderspielplätze entlang des Neckars weiterverwertet.

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24.08.2015, 12:00 Uhr

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