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AKW-Mitarbeiter täuscht Sicherheitsprüfungen nur vor
Das abgeschaltete Kernkraftwerk Biblis in Hessen. Foto: Boris Roessler/Archiv dpa/lsw
Wiesbaden

AKW-Mitarbeiter täuscht Sicherheitsprüfungen nur vor

Ein für den Strahlenschutz zuständiger Mitarbeiter des Atomkraftwerks Biblis hat in den Jahren 2014 und 2015 Sicherheitsprüfungen an Messgeräten nur vorgetäuscht.

15.04.2016
  • dpa/lsw

Wiesbaden. Da die Dokumentation der vorgetäuschten Prüfergebnisse aber so auffällig war, hätten der Kraftwerkbetreiber und das Umweltministerium als Aufsichtsbehörde nach weiteren Recherchen den Fall aufdecken können, teilte das Ministerium am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Der Fall sei nach der Stilllegung des AKWs erfolgt. Eine sicherheits- und strahlenschutztechnische Gefährdung konnte nach Angaben des Ministeriums umgehend ausgeschlossen werden. Dem Mitarbeiter sei nach dem Aufdecken mit sofortiger Wirkung der Zutritt zu dem Kraftwerk verwehrt worden. Er sei zudem entlassen worden. Die Sicherheitsprüfungen seien nachgeholt und als Konsequenz aus dem Fall zusätzliche Standards eingeführt worden.

Im baden-württembergischen Atomkraftwerk Philippsburg 2 waren jüngst Sicherheitskontrollen von einem Mitarbeiter nur vorgetäuscht worden.

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15.04.2016, 08:12 Uhr | geändert: 14.04.2016, 18:45 Uhr

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