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Abgasaffäre: EU-Ausschuss rückt näher

28.11.2015
  • DPA

Straßburg/Ingolstadt. Im Europaparlament könnte es einen Durchbruch für die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zu manipulierten Abgaswerten beim Autobauer Volkswagen geben. Einer entsprechenden Forderung der Grünen hat sich auch die Fraktion der Sozialdemokraten angeschlossen, wie einer ihrer Sprecher bestätigte. Über den Antrag soll am kommenden Mittwoch die Konferenz der Präsidenten beraten, der neben Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) die Vorsitzenden der acht Fraktionen angehören.

Derweil fordert der Audi-Betriebsrat im Abgasskandal eine lückenlose Aufklärung im eigenen Haus, um verlorengegangenes Vertrauen von Belegschaft und Kunden zurückzugewinnen. Die VW-Tochter Audi hatte die Installation eines Programms in 3,0-Liter-Motoren eingeräumt, das in den USA als illegale Schummel-Software gilt. "Jetzt müssen die Gründe für diesen gravierenden Fehler gefunden und beseitigt werden. Das hat oberste Priorität", sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Audi AG, Berthold Huber. "Von Arbeitnehmerseite werden wir ganz genau auf die Fortschritte dieser Aufklärung achten", kündigte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Audi AG und Audi, Peter Mosch, an. Gleichzeitig stellten die Arbeitnehmervertreter klar, dass die Beschäftigten nicht Leidtragende der Situation und ihrer Folgen sein dürften.

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28.11.2015, 08:30 Uhr

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