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Kommentar zur wirtschaftlichen Stärke des Südens

Achsenbruch vorbeugen

Natürlich ist das Ganze zunächst nur ein griffiger Begriff: „Technologieachse Süd“ – so will sich die Wirtschaft in Baden-Württemberg und Bayern vermarkten. Die Unternehmen sind hier stark, der Wohlstand größer als im Bundesdurchschnitt. Das ist hinlänglich bekannt. Wozu dann dieser Werbegag?

28.04.2017
  • Helmut Schneider

Weil es viel mehr als ein Gag ist. Es ist zunächst der statistische Beleg, dass der Süden tatsächlich technologisch wie industriell Spitze in Deutschland ist. Eingeweihte mögen das vermutet haben, die Prognos-Studie liefert den Beleg. Einer Öffentlichkeit, deren Aufmerksamkeit an schrillen Schlagzeilen und schönen Etiketten haften bleibt, hilft der neue Begriff bei der Orientierung – und der Politik beim Setzen von Prioritäten.

Die Selbstgenügsamkeit im politischen Geschäft ist ja weit verbreitet. Wozu stärken, was doch schon stark ist? Weil das heute gelten mag, aber morgen schon nicht mehr. Die Wirtschaftskammern weisen zu Recht auf die überragende Bedeutung der Infrastruktur hin. Hervorragende Straßen und Schienen sind für die „Technologieachse“ überlebenswichtig. Wo sie fehlen, kommt es irgendwann zum Achsenbruch.

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28.04.2017, 06:00 Uhr

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