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Herzogenaurach

Adidas fordert neue Strukturen bei der Fifa

Auch Adidas, einer der großen Sponsoren der Fifa, fordert nun grundlegende Reformen des Fußballweltverbandes. Der Chef des Sportartikelherstellers, Herbert Hainer, sagte in einem Interview mit der Wirtschaftswoche: "Sie müssen den Verband grundlegend verändern." Allein Personen auszutauschen, reiche nicht.

20.11.2015
  • DPA

Herzogenaurach "Das geht los mit einer Amtszeitbegrenzung, geht weiter mit einer Altersbeschränkung, der Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden", sagte Hainer weiter.

Ein Unternehmenssprecher ergänzte, Adidas habe sich schon im Juni 2014 für Reformen bei der Fifa ausgesprochen. Adidas ist neben dem US-Getränkekonzern Coca-Cola seit Jahrzehnten einer der wichtigen Geldgeber der Fifa. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen den Vertrag mit dem Weltverband bis 2030 verlängert.

Grundsätzlich hält Hainer, der den Dax-Konzern seit 2001 führt, die Fifa für reformfähig. Dabei setzt er auch auf die Ethik- und Reformkommission des Weltverbands. Er habe dies bereits gesagt, nachdem sich die US-Justiz im Mai geäußert habe und es zu ersten Verhaftungen im Umfeld des Verbandes gekommen sei. "Ich vertraue in die Arbeit der Ethik- und Reformkommission, weil ich weiß, was die Experten dort tun und was deren Ziel ist", so Hainer. Er rechne fest damit, dass sich am Ende "die Strukturen deutlich verändern werden".

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20.11.2015, 12:00 Uhr

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