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AfD-Vorgehen: Landespolitische Journalisten protestieren
Das Logo der Alternative für Deutschland (AfD): Foto: Markus Scholz/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

AfD-Vorgehen: Landespolitische Journalisten protestieren

Die Organisation der landespolitischen Journalisten in Baden-Württemberg hat mit «großem Befremden» auf den Ausschluss der Presse beim Landesparteitag der AfD reagiert und Protest eingelegt.

16.11.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Wir sehen darin einen massiven Eingriff in die freie Berichterstattung», betonte der Vorstand der Landespressekonferenz (LPK) am Mittwoch in Stuttgart. Die Partei will bei ihrem Listenparteitag am kommenden Wochenende in Kehl keine Journalisten zulassen - weil sie fürchtet, Kandidaten mit «abstrusen Ansichten» könnten sie diskreditieren.

Die LPK betonte, es gehöre zu den Grundlagen der demokratischen Kultur, dass die Öffentlichkeit unabhängig und uneingeschränkt informiert werden kann, wie Parteien ihre politischen Positionen erarbeiten und sich auf Wahlen vorbereiten. Die von der AfD angebotene Pressekonferenz habe mit einem freien Zugang zu Informationen nichts zu tun.

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16.11.2016, 18:05 Uhr | geändert: 16.11.2016, 16:21 Uhr

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