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Stuttgart

AfD im Gemeinderat auf einen Stadtrat geschrumpft

Mit dem Austritt des ehemaligen Stuttgarter AfD-Fraktionschefs Bernd Klingler aus der Partei vertritt nur noch ein Mitglied die AfD im Stuttgarter Stadtrat.

21.03.2018

Von dpa/lsw

Stuttgart. «Ich trete mit sofortiger Wirkung aus der Partei aus», sagte Klingler der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag). Die Kündigung mit zerschnittenem Milgliedsausweis sei bereits unterwegs zur Landesgeschäftsstelle, sagte er der dpa. Er gab als Grund persönliche Animositäten mit AfD-Kreisvorstandsmitgliedern an.

Der Ex-Liberale bildet künftig mit dem ebenfalls aus der AfD ausgetretenen Heinrich Fiechtner unter dem Namen «Bündnis Zukunft Stuttgart 23» - Stuttgart hat 23 Stadtbezirke - ein Tandem. Fiechnter sagte, er strebe eine friedliches und gutes Leben für die Stuttgarter an. Als liberal-konservative Kraft wolle er die Bürger von der Gängelung der Grünen im Rathaus und Gemeinderat befreien.

Damit verbleibt mit dem aus der Fraktion ausgetretenen Eberhard Brett nach ehemals vier AfD-Stadträten nur noch ein AfD-Mitglied.

Lothar Maier hatte wegen seiner Wahl in den Bundestag bereits zuvor sein Mandat abgegeben. Sein Nachfolger Walter Schupeck hatte zwar 2014 auf der AfD-Liste kandidiert, ist aber laut den Blättern jetzt Mitglied bei den Liberal-Konservativen Reformern (LKR) des einstigen Parteimitbegründers Bernd Lucke.

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Erstellt:
21. März 2018, 17:25 Uhr
Aktualisiert:
21. März 2018, 17:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. März 2018, 17:10 Uhr

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