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Nonstop USA und Kuba

Air Berlin erweitert Langstreckennetz

Ein größeres Langstrecken-Angebot soll Air Berlin helfen, wieder dauerhaft Geld zu verdienen. Neue Nonstop-Verbindungen in die USA und nach Kuba sind Bausteine eines Konzepts, das Vorstandschef Stefan Pichler in Berlin vorstellte.

12.11.2015

Von DPA

Berlin Dazu gehören auch eine klarere Struktur im Streckennetz, die Umstellung der Flotte nur noch auf Airbus-Flugzeuge, eine Vertriebsinitiative bei Firmenkunden und die Streichung von Arbeitsplätzen in der Verwaltung.

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft schreibt seit Jahren Verluste. Pichler will "in den nächsten 12 bis 18 Monaten" den Wendepunkt "auf dem Weg zur Profitabilität" erreicht haben. Ziel des Konzepts sei eine Verbesserung des operativen Ergebnisses (Ebit) um 310 Mio. EUR bis Ende 2018. Bisher hatte das Unternehmen 2016 ein positives Ebit angestrebt. Zum Umfang des Stellenabbaus und betroffenen Standorten wollte sich Pichler nicht äußern. Das müsse erst mit den Arbeitnehmervertretern diskutiert werden. Air Berlin beschäftigt rund 8000 Menschen. Pichler warf der Bundesregierung vor, die Misere mitverantwortet zu haben: Die Luftverkehrssteuer habe Air Berlin seit ihrer Einführung Mitte 2011 rund 600 Mio. EUR gekostet. "Wenn es die Luftverkehrssteuer nicht gäbe, wären wir bereits rentabel. Air Berlin befinde sich auf dem Weg zu einer Netz-Airline wie Lufthansa, Air France oder British Airways.

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Erstellt:
12. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
12. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. November 2015, 12:00 Uhr

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