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Falscher Alarm

Air-France-Flugzeuge in USA umgeleitet

Weil es Terror-Drohungen gegen zwei Air-France-Maschinen gab, wurden zwei Flugzeuge umgeleitet. Die Drohungen erwiesen sich als falscher Alarm.

19.11.2015
  • DPA/AFP

Zwei Flugzeuge der französischen Fluggesellschaft Air France sind nach anonymen Bombendrohungen auf Flügen von den USA nach Paris umgeleitet worden. Später gab es Entwarnung.

Eine Maschine mit 497 Fluggästen an Bord sei in Los Angeles gestartet und auf einen Flughafen in Salt Lake City (Bundesstaat Utah) gelotst worden, teilte der Flughafen in der Nacht auf Mittwoch mit.

Eine zweite Maschine mit insgesamt 262 Passagieren an Bord war von Washington nach Paris aufgebrochen, musste aber bereits im kanadischen Halifax den Flug unterbrechen. Beide Maschinen konnten ohne Zwischenfälle landen, kein Passagier wurde verletzt. Es habe sich um "falschen Alarm" gehandelt, teilte Air France mit.

"Als Vorsichtsmaßnahme und um die nötigen Sicherheitsüberprüfungen zu ermöglichen", habe sich Air France entschieden, außerordentliche Landegenehmigungen zu erbitten, erklärte die Fluggesellschaft. Es habe anonyme Drohungen gegeben, weshalb man sich dazu entschlossen habe, die Flüge zu unterbrechen. Unklar war gestern, ob beide Drohungen von ein- und derselben Person ausgingen.

Die Passagiere in Halifax mussten bis Mittwochabend (Ortszeit) auf ihren Weiterflug warten. In Salt Lake City startete noch in der Nacht eine Maschine der Partnergesellschaft Delta, die die Fluggäste aufnahm und nach Paris brachte.

Sowohl in Halifax als auch in Salt Lake City untersuchten Polizisten die Flugzeuge. Auch die Passagiere und ihr Gepäck seien unter die genau Lupe genommen worden. Der Betrieb auf den Flughäfen wurde fortgesetzt. Die Drohungen seien per Telefon eingegangen, als beide Maschinen bereits in der Luft waren.

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19.11.2015, 12:00 Uhr

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