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Kommentar

Alarmstufe zu hoch

Wer mit drohenden Hungersnöten Alarm schlägt, kann sicher sein, dass er Gehör findet. Wer dies dann auch noch in Zusammenhang mit Tier- und Artenschutz tun kann, ist sich doppelter Aufmerksamkeit sicher.

13.01.2017
  • HELMUT SCHNEIDER

Die Umweltorganisation WWF weiß, dass ihre Studie für Schlagzeilen sorgt. Die Frage ist, ob es nicht billige Schlagzeilen sind.

Die Überfischung der Meere ist seit vielen Jahren ein Thema. Nicht zuletzt in Europa, das rund 60 Prozent seines Fisch-Konsums importiert. An Appellen, die Plünderung der Meere zu stoppen, hat es nicht gefehlt, die Europäische Union hat ein eigenes Kommissariat dafür eingerichtet. Es soll letztlich die Fangmengen reduzieren. Die Erfolge sind bislang bescheiden. Das liegt daran, dass es innerhalb Europas unterschiedliche Länderinteressen beim Wirtschaftsfaktor Fisch gibt – und fast eine halbe Million Arbeitsplätze.

Den Fang besser kontrollieren, Subventionen streichen oder individuelle Quoten für Fischerbetriebe festzuschreiben – alles diskussionswürdige Vorschläge. Es mangelt eben wieder mal am politischen Willen.

Der WWF siedelt das Thema jetzt allerdings eine Alarmstufe zu hoch an: Hungernöte in einigen ärmeren afrikanischen und asiatischen Staaten – im Jahr 2050! Bis dahin kann noch viel passieren – vielleicht sogar viel Sinnvolles.

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13.01.2017, 06:00 Uhr

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