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Im Gemeinderat und als stellvertretender Bürgermeister tätig

Albert Eger verstorben

Am 1. März starb in Wiesenstetten Albert Eger. Eger war von 1961 bis 1980 Gemeinderat in Wiesenstetten und Empfingen, die größte Zeit davon auch stellvertretender Bürgermeister. 54 Jahre lang sang Eger Bass im örtlichen Kirchenchor.

31.12.1999

Darüber hinaus war er seit 1950 Tubaspieler im Musikverein, er engagierte sich dort auch als Dirigent und Vorstand und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Eger war zudem von 1944 an Feuerwehrmann und von 1963 bis 1972 im DRK Ortsverband Mühringen tätig. Zuletzt war er noch in der Fördergemeinschaft für die Sozialstation, im Förderverein fürs Dorfgemeinschaftshaus und im Empfinger Heimatkreis aktiv. Unserer Leserinnen und Leser kannten Eger unter dem Kürzel (ae) als Berichterstatter seines Ortes.

Rudolf Linsenmann ist neuer Rektor der Empfinger Grund- und Hauptschule. Zuvor war er von 1979 an Lehrer in Dettingen. Dort hatte er im August 1993 von Rudolf Vees das Rektorat übernommen. Als bekannt wurde, dass Georg Bacher in Empfingen sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellt, bewarb sich Rudolf Linsenmann um die Stelle. Gabriele Reich zog ihre Bewerbung zurück und Linsenmann bekam die Stelle. Im Oktober wurde dann Georg Bacher in den Ruhestand verab-schiedet. Bacher war 38 Jahre lang an der Empfinger Schule tätig und hat somit, wie Bürgermeister Albert Schindler bei der Feier betonte, "Schulgeschichte geschrieben“.

Einen Wechsel gab es auch in der Evangelischen Kirchengemeinde. Pfarrerin Gudrun Bertsch wurde Nachfolgerin von Hartmut Nitsche. Bertsch betreut seither auch die Zentrale Aufnahmestelle für Aussiedler (ZASt). "Sie werden bald sehen, was sie an unserer Gudrun haben“ meinte bei ihrer Einsetzung Ende September eine Vertreterin der Gemeinde in Hausen, wo Bertsch zuletzt gewirkt hat.

Mittlerweile hat sich die engagierte Pfarrerin recht gut eingelebt, obwohl für sie die evangelische Diaspora (eine Gemeinde, in der die Protestanten Minderheit sind) völliges Neuland war. Die 34jährige Gudrun Bertsch stammt aus Mötzingen und ist verheiratet. Sie studierte Theolo-gie in Heidelberg, Bern und Berlin. In Tübingen legte sie 1994 ihre erste Dienstprüfung ab. Anschließend ließ sie sich in Berlin zur Religionslehrerin ausbilden. Sie war Religionslehrerin und übernahm dann 1997 die Stelle in Hausen.

Als das "Jahr der angefangenen Hochbauten“ wird 1999 in die Geschichte eingehen. In Empfingen starteten die Mehrzweckhalle, der Umbau des Farrenstalls zum evangelischen Gemeindezentrum und die Sanierung der Pfarrkirche St. Georg. Die Sportgemeinschaft (SGE) wagte den Erweiterungsbau ihres Sportheims. Und in Wiesenstetten wächst das Dorfgemeinschaftshaus, in dem auch die Feuerwehr ihr neues Domizil haben wird, aus dem Boden.

Albert Eger verstorben
Albert Eger

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31.12.1999, 12:00 Uhr

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