Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Mineralbrunnen profitiert von mehr Absatz

Alkoholfreie Getränke fließen wieder

Es geht aufwärts bei Mineralbrunnen Überkingen-Teinach. Vor allem bei Mineralwasser und Erfrischungsgetränken stieg der Absatz.

20.04.2016
  • BIANCA FRIESS

Stuttgart. Orangen und Kiwis purzeln über den Geschäftsbericht des Getränkeherstellers Mineralbrunnen Überkingen-Teinach. Vielleicht soll das Bild Lust auf Fruchtsaft machen. Schließlich ist der Absatz von Säften im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen.

Ansonsten blickt der Konzern auf ein positives Geschäftsjahr zurück. Er setzte 137,2 Mio. EUR um, 0,7 Mio. EUR mehr als im Vorjahr. Der Gewinn stieg um 0,6 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR. Dazu trugen vor allem Wasser und Erfrischungsgetränke der Kernmarken Teinacher und Krumbach bei. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte der Konzern 429 Mitarbeiter - 13 weniger als im Jahr zuvor.

Die vergangenen Monate brachten für den Konzern einige Umbrüche mit sich. Im Februar 2016 änderte Mineralbrunnen Überkingen-Teinach seine Rechtsform: Aus einer Aktiengesellschaft (AG) wurde eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Für die Geschäftsführung ist seit Anfang März die Karlsberg International Getränkemangement GmbH (Homburg) als persönlich haftende Gesellschafterin zuständig. Der bisherige Vorstand Michael Bartholl ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. Der Formwechsel soll es dem Konzern erleichtern, Kapital aufzunehmen, berichtete Geschäftsführer Hans-Georg Eils. Außerdem könnten so Kompetenzen und Knowhow besser gebündelt werden.

Aber auch von der positiven Entwicklung in der Branche habe der Getränkehersteller profitiert: Das erste Mal seit drei Jahren wurden in Deutschland wieder mehr alkoholfreie Getränke verkauft, sagt Eils.

Die Marken Afri und Bluna wurden im Zuge von Konzessionspartnerschaften neu aufgestellt. Es ist vorgesehen, dass die neuen Partnerunternehmen in festgelegten Gebieten die Produktion und den Vertrieb für den Mineralbrunnen übernehmen. Zu den neu gewonnenen Partnern gehört zum Beispiel die Ulmer Getränke Vertrieb GmbH.

In Sachen Limonade liefert der Konzern außerdem neue Sorten: Afri-Cola gibt es auch mit weniger Koffein und Bluna als Cola-Orange-Mix. Hier sieht Geschäftsführer Eils noch großes Wachstumspotential.

Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit etwas mehr Umsatz gerechnet. Im Saft-Geschäft erwartet die Geschäftsführung aber wieder einen leichten Rückgang.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

20.04.2016, 06:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball