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"Mohrenköpfle"

Alle Mohrs streichen

Zur Debatte ums Tübinger "Mohrenköpfle".

08.12.2012

Ein Schelm, wer Schlechtes denkt! Das Wort „ Mohr“ leitet sich von „Maurus“ ab und hat per se überhaupt nichts mit Sklaverei oder Rassismus zu tun. Wer hier gleich Rassismus im Kopf hat, sollte mal lieber seine eigene innere Einstellung unter die Lupe nehmen. Vielleicht tönt hier das schlechte Gewissen?

Bei so viel politischer Korrektheit müssten wir alle „Mohrs“ aus dem Telefonbuch streichen, den Verlag Siebeck & Mohr ächten, die Reise nach Mauritius verbieten, Mauretanien von der Landkarte streichen. Hoffentlich heißt hier auch niemand Moritz!! Sehen Sie sich mal in den Moriz-/ Moritzkirchen an, wie der Heilige dargestellt ist! Er ist schwarz, „ negro“, wie es auf spanisch heißt! Nur so viel: Meine afrikanischen Bekannten haben hier kein Problem, die lachen über uns. Und Roberto Blanco bäckt im Fernsehen sogar köstliche Mohrenköpfe!

Gisela von Papp, Tübingen

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08.12.2012, 12:00 Uhr

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