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Kommentar Missbrauchsprozess

Alles andere als ein Einzelfall

Der Fall eines Reutlinger Familienvaters, der sich über Jahre an seiner minderjährigen Tochter vergangen hat, sorgte dieser Tage für Betroffenheit. Gestern ist der 54-Jährige nun vom Tübinger Landgericht zu einer fünfeinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden (siehe „Tatort in der eigenen Familie“ unten auf der Seite). Ein weiteres Beispiel dafür, was hinter verschlossenen Türen und Fenstern in vermeintlich intakten bundesdeutschen Familien alles passieren kann. Der Mann wirkte vor Gericht beileibe nicht wie ein Monster, sondern wie ein biederer schwäbischer Schaffer.

23.09.2014

Er war beruflich integriert. Die Familie brach auch nach dem Bekanntwerden der Übergriffe nicht auseinander – die Tochter wollte nicht, dass die Mutter den Vater verließ.„Die Familie ist intakt“, sagte denn auch Verteidiger Holger Böltz in seinem Plädoyer. Er verwies darauf, dass die Taten vergleichsweise geringe Auswirkungen auf das Leben der Tochter gehabt hätten, die zu Beginn der Übergriffe z...

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