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Demo des „Aktionsbündnis Solidarität mit Israel“

Alles ohne Folgen

Die Debatte über die Kundgebung des „Aktionsbündnis Solidarität mit Israel“ auf dem Tübinger Marktplatz geht weiter.

04.08.2014

Wie lange schaut eigentlich die Welt noch tatenlos dem Abschlachten und der Vertreibung des palästinensischen Volkes zu? Sicher, es ist richtig, dass Israel aus dem Gaza-Streifen beschossen wird, aber wie antwortet Israel? Seit seiner Proklamierung zum Staat im Jahre 1948 bekämpft Israel den Gaza-Streifen und nimmt ihm ständig Land weg und isoliert ihn. So wie sich der Staat Israel verhält, darf sich kein anderes Land verhalten. Es werden Schiffe in internationalen Gewässern gekapert, deutsche Politiker an der Einreise nach Palästina gehindert und Schulen – auch der UN – beschossen. Und alles bleibt ohne Folgen.

Ich fordere eine sofortige Blockade des Staates Israel, keine Waffenlieferungen mehr, und internationale Isolation solange, bis Israel die Grenzen und den Staat Palästina anerkennt und im Gegenzug die Palästinenser ihre Waffen abgeben. Und ich fordere die Festnahme von Herrn Benjamin Netanjahu und seine Überstellung an das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Wer mich jetzt in Leserbriefen des Judenhasses bezichtigen will, dem sei gesagt, dass ich jede Religion respektiere, die friedlich mit ihren Nachbarn lebt und sie anerkennt, so wie sie sind.

Markus Kohler, Rottenburg

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04.08.2014, 12:00 Uhr

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