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Alte Hits und etwas Ärger
Wiedervereint, zumindest auf der Bühne: Al Bano und Romina Power. Foto: Sebastian Willnow/dpa
Comeback

Alte Hits und etwas Ärger

Felicità? Al Bano und Romina Power singen zwar davon, doch so richtig viele hörten in Leipzig nicht zu.

09.01.2017
  • DPA

Leipzig. „Felicità“, „Sempre Sempre“ und „Nostalgia Canaglia“: Es waren legendäre Hits, die das Publikum beim Auftakt der Deutschlandtournee des Popduos Al Bano (73) und Romina Power (65) in Leipzig zu hören bekam. Auch wenn die Songs bei den Fans gut ankamen – richtig viele Leute waren nicht gekommen. Mit rund 2000 Zuschauern und 45 Minuten Verspätung startete das Konzert, eigentlich passen 7000 Menschen in die Leipzig Arena. Tumulte gab es auch, weil der Veranstalter einige der teuren Tickets in den ersten Sitzreihen doppelt verkauft hatte.

„Al Bano und Romina Power – das Comeback des Jahres 2017“ hieß ein Werbe-Slogan. Comeback ist nicht ganz das richtige Wort, schließlich tritt das Paar, das seine Karriere in den 70ern gestartet hatte, seit 2013 wieder gemeinsam auf. Zuvor war es lange still um die beiden: 1999 war die Ehe des Traumpaares zerbrochen, nachdem 1994 ihre 23 Jahre alte Tochter Ylenia verschwunden war. Al Bano erklärte sie für tot, Power glaubt, dass sie noch lebt. Obwohl es im letzten Herbst neue Erkenntnisse zu Ylenias Verschwinden gab, ist der Fall bis heute rätselhaft.

Viel war darüber spekuliert worden, dass sich Power aus finanziellen Gründen wieder mit ihrem Ex-Mann zusammengetan hat, was beide zurückgewiesen haben. Ein russischer Geschäftsmann habe sie 2013 gebeten, zusammen aufzutreten, es folgten Auftritte in Verona und in Berlin. „Wir haben wieder die alten Hits gesungen, ich dachte, das wird nur ganz klein. Aber dann haben wir Anfragen aus aller Welt bekommen. Es war verrückt“, sagte Power, die im Herbst 65 wurde.

Neben den bekannten Ohrwürmern spielten die beiden neue Lieder und Interpretationen. Auch ein selbst geschriebenes Gedicht der gebürtigen Amerikanerin kam gut an. Eine Herzoperation im vergangenen Jahr war dem Sänger nicht anzumerken. Al Bano präsentierte sich stimmgewaltig wie eh und je, gab Opernarien zum Besten und natürlich seinen nicht mehr ganz frischen Lieblingssatz: „Eine Mann ohne Liebe und auch eine Frau ohne Liebe: Maschin‘ kaputt.“ dpa

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09.01.2017, 06:00 Uhr

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