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Wissen für alle

Am 27. Juli beginnt die Tübinger Sommer-Uni

Interessante Themen, kluge Leute, und alles umsonst: Die Sommer-Uni ist nicht ohne Grund so beliebt in Tübingen. In diesem Jahr starten die Vorlesungen am 27. Juli.

22.07.2015
  • uja

Tübingen. Los geht es mit einem Zeitsprung: Die Paläöanthropologin Katerina Harvati entführt ihre Zuhörer in die Zeit der Neandertaler. Anhand neuester Untersuchungen stellt sie die Lebensverhältnisse der frühen Menschen vor: „Neandertaler: Neue Ergebnisse aus fossilen Funden“, heißt ihr Vortrag.

Er beginnt wie alle Vorträge in der Reihe um 10.15 Uhr im Hörsaal des Theologicums in der Liebermeisterstraße. Alle Vorträge sind allgemeinverständlich und kostenlos. Auch Anmeldungen sind nicht erforderlich. Getragen wird die Reihe von Stadt und Uni gemeinsam.

Das Programm, das von Wissenschaftlern der Tübinger Uni bestritten wird, ist bunt gemischt. Auf die Neandertaler folgt am Dienstag eine Vorlesung über das „Vier-Gewalten-Modell“. Der Politologe Prof. Jörg Tremmel möchte kommenden Generationen eine Stimme in der Politik verschaffen und erklärt, wie das gehen könnte.

Einen Tag später geht es direkt ins menschliche Gehirn. Der Neurologe Prof. Ulf Ziemann stellt vor, mit welchen Mitteln Forscher heute Gehirnfunktionen untersuchen. Donnerstag erklärt dann Prof. József Fortágh welche Möglichkeiten die Quantenmechanik für die zukünftige Technik bietet. Fortàgh ist Professor für Nano-Atomoptik.

Die erste Sprache erlernt jeder Mensch so nebenbei. Anders ist es bei der zweiten: Wie und warum das funktioniert, erklärt am Freitag die Lingustin Prof. Andrea Weber. Am Montag, 3. August, beschäftigt sich der Volkswirt Prof. Wilhelm Kohler mit dem umstrittenen TTIP-Abkommen und zwar „im Lichte der Geschichte des multilateralen Handelssystems“. Die Neurobiologin Prof. Daniela Berg informiert am Dienstag über die Parkinsonsche Krankheit, einen „Begleiter, der alle(s) betrifft“.

Prof. Markus Thome hat sich die großen Nationalmuseen des 19. Jahrhunderts vorgenommen. Sie boten dem Besucher „mehr als Bilder und Objekte“. Donnerstag ist die Reihe an der Diplom-Psychologin Prof. Mandy Hütter. In „Die Weisheit der Vielen“ erläutert sie, warum der Mittelwert vieler ungenauer Schätzungen dem wahren Wert oft sehr nahe ist. Als letzter untersucht am Freitag, 7. August, der Musikwissenschaftler Prof. Thomas Schipperges die „Aspekte der Musikfeindschaft“.

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22.07.2015, 12:00 Uhr

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