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19. Auflage des Stadtfests

Am 27. und 28. Juni werden 90.000 Besucher erwartet

Reutlingen erwartet zur 19. Auflage seines Stadtfests am 27. und 28. Juni rund 90 000 Besucher. Um die 50 Vereine machen mit bei der großen Party, neun verschiedene Nationen sind bei der Bewirtung vertreten.

17.06.2014
  • Thomas de Marco

Reutlingen. Um 18 Uhr eröffnet OB Barbara Bosch am Freitag, 27. Juni, mit dem Fassanstich auf dem Marktplatz die zweitägige Sause. Danach wird auf sieben Plätzen mit fünf Bühnen gefeiert. Der Marktplatz ist erneut das Epizentrum des Stadtfests. Am Freitag nach der Eröffnung tritt unter anderem Comedian Dominik Kuhn alias Dodokay auf. Der Samstag beginnt um 11 Uhr mit einem Frühschoppen. Anschließend sind verschiedene Shows zu sehen. Die Wingenfelder, deren Mitglieder früher bei der Formation „Fury in the Slaughterhouse“ Erfolge feierten, spielen ab 20 Uhr. Um 22 Uhr gehört die Bühne dann Peter Schilling, der mit seinem Megahit „Major Tom“ bundesweit bekannt geworden ist.

Lateinamerikanische Klänge mit Palo Santo sind am Freitag ab 18 Uhr auf dem Kanzleiplatz zu hören. Danach spielen die „Hurricanes“ Hits der 50er-, 60er-, und 70er-Jahre. Mit Big-Band-Sound eröffnet tags darauf das Bosch Swing and Dance Orchestra um 11 Uhr die Bühne, die sich später das Tanzorchester Paschulke mit tanzbarem Ruhrpott-Balkan erobert. Die Dortmunder treten im Rahmen des Festivals „Kultur vom Rande“ auf. Danach übernehmen die Reutlinger Vereine die Regie und präsentieren einen Mix aus Sportdarbietungen und Tänzen von nah und fern. Ab 19 Uhr gibt’s Rockabilly mit Hustle ’n Bustle, ehe Grupo Doma mit Flamenco-Rhythmen und Latino-Klängen südamerikanische Atmosphäre mitbringt.

Der Spitalhof ist wie gewohnt Schauplatz der traditionellen und volkstümlichen Musik. Den Anfang macht freitags die Reutlinger Stadtkapelle. Danach folgen Blaskapellen und Musikvereine aus der Region. Stargast auf der Bühne ist ein alter Bekannter: Reutlingens ehemaliger Finanzbürgermeister und jetzige Schlagersänger Peter Rist.

Südstaatenmusik ist bei „The Crashers, Kashew & Band“ angesagt. Zusammen mit der funkigen Gruppe „Sugar Shack“ treten diese Musiker am Freitags am Albtorplatz auf. Den Samstag eröffnet dort „One Passion“ mit Rock und Soul, danach zeigen Reutlinger Vereine Showeinlagen. Tanzorchester Paschulke, Irish Folk von Fleadh und die Country-Musiker der Pete Stone Band sorgen bis Festende für Stimmung.

Der musikalische Reutlinger Nachwuchs sowie überregional angesagte Bands legen am Tübinger Tor los. Für viele ist es der erste große Auftritt. Diese Location ist ein echter Jugendplatz, daher werden dort keine harten alkoholischen Getränke ausgeschenkt.

Der Rathausplatz ist beim Stadtfest für die kleinsten Besucher reserviert – mit Kinderschminken und Dosenwerfen, Bastelecke und Kanufahren im Rathausbrunnen. Die Großen haben beim Stand von „Dirty Sanchez“ an der Marienkirche Gelegenheit zur Spritztour mit einer fahrenden Biertischgarnitur oder zum Torwandschießen mit fair gehandelten Bällen.

Der Eintritt zum Stadtfest mit allen Auftritten und Showeinlagen ist frei. Die Pfandsätze sind aber hoch: Auch für Bierflaschen werden drei Euro Pfand fällig, damit diese nicht hinterher in der Stadt weggeworfen oder gar zerschmettert werden. Beim Getränkeverkauf sind im Übrigen Preisuntergrenzen vorgeschrieben – damit sich die Anbieter keinen Wettbewerb mit Dumping-Preise liefern können.

Zum dritten Mal in Folge werden alle anfallenden CO2-Emissionen durch erneuerbare Emissionszertifikate neutralisiert. Außerdem liefert die Fair-Energie CO2-freien Strom aus regionaler Wasserkraft. „Nachhaltiges Wirtschaften und damit auch nachhaltig feiern hat beim Stadtfest einen hohen Stellenwert“, erklärt Finanzbürgermeister Alexander Kreher.

Am 27. und 28. Juni werden 90.000 Besucher erwartet
Frauenpower bei der Eröffnung: OB Barbara Bosch startet die zweitägige Stadtfest-Sause am Freitag wieder mit dem Fassanstich.Archivbild: Haas

Am 27. und 28. Juni werden 90.000 Besucher erwartet

Bei der 19. Auflage überlappt das Stadtfest mit dem Ende des Festivals Kultur vom Rande. Reutlingens Finanzbürgermeister Alexander Kreher lobt dabei das verzahnte Miteinander der beiden Veranstaltungen. So treten Teilnehmer des Festivals am Wochenende auch auf den Bühnen des Stadtfests auf. „Das ist gelebtes Miteinander“, sagt Kreher. Waren es früher einmal 128 Reutlinger Vereine, die beim Stadtfest mitgemacht haben, sind es mittlerweile nur noch rund 50. Das liegt einerseits an verschärften Lebensmittel-Verordnungen, andererseits auch daran, dass es für Vereine nicht mehr möglich ist, nur an einem Tag mitzumachen. Außerdem haben die Vereine immer weniger ehrenamtliche Helfer, die sich zwei Tage lang engagieren. Einige der mitmachenden Vereine leben von den Einnahmen beim Stadtfest, sagt Frank Wittel vom Festkomitee.

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17.06.2014, 12:00 Uhr

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