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Nyon

Am EM-Fahrplan ändern die Anschläge nichts

Die Fußball-EM und der Fahrplan bis dahin soll laut Uefa trotz der Anschläge von Paris durchgezogen werden. Auslosung ist am 12. Dezember.

18.11.2015
  • SID

Nyon/Hannover "Die Auslosung der Endrunde wird wie geplant am 12. Dezember im Palais des Congres in Paris stattfinden, und die Endrunde wird vom 10. Juni bis 10. Juli in Frankreich gespielt werden", heißt es in einer Erklärung des europäischen Fußball-Verbandes Uefa. "Zwar gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass die Europameisterschaft das Ziel irgendeines Angriffs werden könnte, dennoch wurde eine potenzielle terroristische Bedrohung seit Beginn der Planungen stets berücksichtigt." Auch Frankreichs Sportminister Patrick Kanner hat eine Absage der EM gestern ausgeschlossen. Darüber hinaus betonte die Uefa, die Sicherheit während des Turniers sei das oberste Gebot: "Nach den dramatischen Ereignissen in Paris möchten die Uefa und die EM-Steuerungsgruppe ihre Verpflichtung bekräftigen, Sicherheit in den Mittelpunkt der organisatorischen Pläne zu stellen."

Was Weltmeister Deutschland angeht, dürften die Sicherheitsvorkehrungen bei der EM nun noch weiter erhöht werden. DFB-Sicherheitsexperte Hendrik Große Lefert: "Natürlich wird das Auswirkungen auf unsere Planung haben." Der 41-Jährige hofft aber, dass die Mannschaft nicht noch mehr abgeschottet wird als bislang schon: "Man muss einen Spagat hinbekommen. Zum einen müssen die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz der Spieler getroffen werden, zum anderen müssen Spieler und Trainer den Kontakt zur Außenwelt so normal wie möglich halten." Das versprachen auch Teammanager Oliver Bierhoff und Bundestrainer Joachim Löw.

"Natürlich wollen wir auch weiterhin den Kontakt zu unseren Fans halten. Wir wissen, was wir gerade unseren jungen Anhängern schuldig sind", sagte Löw. Bierhoff ergänzte: "Wie sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst und wollen den Kontakt zu unseren Fans." Dass dies im kommenden Sommer alles wie gewünscht umgesetzt werden kann, muss aber bezweifelt werden.

"Die Sicherheitsvorkehrungen werden bestimmt erhöht. Das gilt aber nicht nur für die Mannschaft, sondern davon werden auch die Medien und andere betroffen sein", prognostizierte auch Bierhoff. Ob zum Beispiel wie bei vorangegangenen Turnieren ein öffentliches Training angeboten wird, steht aktuell in den Sternen.

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18.11.2015, 12:00 Uhr

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