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Mit Wurzeln im Gewerbe

Am Freitag eröffnet im Kornhaus die Silcherbund-Jubiläumsausstellung

Der Traditionschor Silcherbund feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum zeigt das Stadtmuseum die Kabinettausstellung „150 Jahre Silcherbund Tübingen“.

04.11.2015
  • ST

Tübingen. Am kommenden Freitag, 6. November, sprechen um 18 Uhr im Stadtmuseum, Kornhausstraße 10, zur Begrüßung die neue Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur, Dagmar Waizenegger, und Beate Ruby-Brenner, Vorsitzende des Silcherbundes. Den Festvortrag zur Geschichte des Silcherbundes hält der Historiker Professor Wilfried Setzler, als früherer Leiter des städtischen Kulturamtes der Vor-Vorgänger Waizeneggers. Der gemischte Chor des Silcherbundes und das Mädchenensemble singen zur Ausstellungseröffnung Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Maria von Weber und Johannes Brahms.

Die Kabinettausstellung zeichnet im Foyer und im dritten Obergeschoss des Stadtmuseums die Geschichte des Silcherbundes nach. An einer Hörstation erzählt ein langjähriges Chormitglied über seine Zeit als Sänger und Bäckermeister im Tübingen der Nachkriegszeit. Außerdem sind Kostproben aus früheren und aktuellen Auftritten des Chores zu hören. Zur Ausstellung erscheint eine kleine, ausstellungsbegleitende Festschrift, die Schutzgebühr beträgt drei Euro.

Die Ausstellung „150 Jahre Silcherbund Tübingen“ dauert dann bis zum 31. Januar und ist dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Freier Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre und Schulklassen mit zwei Begleitpersonen.

tuebingen.de/stadtmuseum

Am Freitag eröffnet im Kornhaus die Silcherbund-Jubiläumsausstellung
Würdige Herrschaften: Der Silcherbund von 1888 in der Gründerzeit vor dem Banner des Gewerbe-Vereins mit der kühnen Losung: „Kunst und Gewerk – des Volkes Staerk“.Bild: Stadtmuseum

1865 wurde der „Singchor des Gewerbevereins“ als Männerchor von Handwerkern und Gewerbetreibenden Tübingens ins Leben gerufen. Der Silcherbund war ursprünglich also ein bürgerlicher Geselligkeitsverein einer abgegrenzten Berufsgruppe, öffnete sich aber in den 1920er-Jahren. Während des Nationalsozialismus wurde der Chor aufgelöst, nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er sich neu. Heute ist der Silcherbund-Chor als Canta Varia ein Mehrgenerationenchor unter der Leitung von Christina Schütz-Bock.

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04.11.2015, 12:00 Uhr

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