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Am Montag stellt der Tübinger Präsident des Clubs die Idee im Kulturausschuss vor
Neckargasse und Stiftskirche sucht man auf diesem Bild vergeblich. Das abgebildete Modell zeigt die Stadt Ulm mit dem Münster in der Mitte. Ein Tübinger Bronze-Stadtplan müsste erst noch hergestellt werden, falls der Kulturausschuss zustimmt.  Bild: Könneke
Lions Club schenkt der Stadt ein Altstadtmodell aus Bronze

Am Montag stellt der Tübinger Präsident des Clubs die Idee im Kulturausschuss vor

Die Stiftskirche mitten drin und die Innenstadt Haus für Haus drumherum gruppiert – ein Altstadtmodell aus Bronze, versehen mit Brailleschrift, möchte der Tübinger Lions-Club der Stadt schenken.

22.01.2017
  • slo

Einfach so. Weil der Club vor 100 Jahren in Chicago gegründet wurde. Das Modell soll auf einem Sockel stehen, den ebenfalls der Club bezahlt, und vor dem Stadtmuseum in der Kornhausstraße aufgestellt werden. Auf dem 120 Meter mal 1,35 Meter großen Stadtmodell können auch Sehbehinderte alle Gebäude identifizieren, indem sie sie ertasten.

Aber auch für alle anderen ist das Modell etwas Schönes – in anderen Städten, die der Club ebenfalls schon beschenkt hat, bleiben die Leute stehen und gucken sich die Miniaturstadt an, in der sie sich gerade befinden. Die Tübinger werden bei dem Bild oben vergeblich die Neckargasse suchen, denn das abgebildete Modell zeigt die Stadt Ulm mit dem Münster in der Mitte.

Für Tübingen muss das Modell erst noch gemacht werden – und dafür muss erst der Kulturausschuss zustimmen. Wenn er das am heutigen Montag, 23. Januar, tut, beauftragt der Lions Club den Künstler Egbert Broerken, der schon mehrere solcher Stadtskulpturen gemacht hat.

Für die Herstellung fotografiert er sämtliche Gebäude von allen Seiten, um möglichst viele Details umsetzen zu können. Und er nimmt einen Katasterplan, in dem alle Höhenangaben eingezeichnet sind. Dann baut Broerken ein Kunststoffmodell, das anschließend in Bronze gegossen wird. Im Herbst könnte das Tübinger Modell der Stadt übergeben werden.

Am Montag stellt der Präsident des Tübinger Lions-Clubs Josef Kreuzberger im Kulturausschuss die Idee vor. Anschließend berät das Gremium, ob das Geschenk angenommen werden soll.

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22.01.2017, 17:00 Uhr

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23.01.2017

15:10 Uhr

C. G. schrieb:

Auch wenn man davon ausgeht, dass die Stadt das Geschenk annehmen wird, sind Überschrift / Artikel sachlich falsch. Wenn erst noch zugestimmt werden muss, dann schenkt der Lions Club nicht, sondern will schenken ;-)

Wäre aber schön, wenn es zustande kommt. Ich kenne solche Modelle bereits aus anderen Städten.



 

 

 
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