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Rottenburg

Am Samstag: Benefiz für die Bürgerstiftung

Sie ist noch nicht einmal gegründet. Trotzdem bereichert die künftige Bürgerstiftung das Rottenburger Kulturleben bereits mit einer prallvollen Abendveranstaltung: am Samstag um 19.30 Uhr in der Zehntscheuer.

05.10.2010

Rottenburg. Gesang, Instrumentalmusik, Theater, Zauberei, Körperkultur, Skulpturen – die gesamte Palette künstlerischen Schaffens kommt am Samstagabend auf die Bühne der Zehntscheuer. Und alles stammt aus Rottenburg – mit zwei Ausnahmen: die Hauptreferentin (Hanna Lehmann, die Vorsitzende der Freiburger Bürgerstiftung) und der Moderator, der Tübinger Theater-Mann Heiner Kondschak, der schon allein einen ganzen Kulturabend bestreiten könnte. Der Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher steuert ein Grußwort bei.

Vor allem aber werden im Laufe des zweieinhalbstündigen Abends etwa 30 erwachsene Kulturschaffende und 70 minderjährige Sängerinnen die Bühne betreten. Den Anfang macht der Chor der Kreuzerfeld-Grundschule, gefolgt von dem Gitarrenquartett der Musikschule, dem Querflötentrio Al Dente, dem Trio von Sabine Joß (Klavier, Cello, Violine), der Sopranistin Viktoria Eschenfelder, dem Ergenzinger Gesangsquartett Tonart, dem Liedermacher und Theatersportler Stefan Töpelmann, dem Zauberer Marc (Rene Leger), dem Salsa-Tanzpaar Vanessa Di Mineo und Alfonso Carfisso, drei jungen Rope-Skippers des Turnverein Rottenburgs und einer Kunstauktion. Dabei wird der Rottenburger Baubürgermeister (auch Architektur ist ja eine Kunstgattung) Holger Keppel den Hammer schwingen und Skulpturen und Bilder von sieben Rottenburger Künstlern versteigern.

Die breite Beteiligung an diesem Benefiz-Abend ist vor allem Ute Drews zu verdanken, einer der Initiatorinnen der Bürgerstiftung. Als Gemeinderätin und Bürgermentorin hat sie in den vergangenen Jahren zahlreiche Kulturprojekte in Rottenburg begleitet. „Ich konnte da auf viele Kontakte zurückgreifen“, sagte sie dem TAGBLATT.

Der zehnköpfige Initiativkreis bereitet die Gründung der Bürgerstiftung seit etwa einem Jahr vor (wir berichteten). Mittlerweile sind 57 000 Euro an Selbstverpflichtungen eingegangen. Die Gründungsurkunde soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. Auch am Samstagabend kann man noch Gründungsstifter werden, in dem man eine Verpflichtungserklärung unterschreibt (für mindestens 500 Euro). Das Geld wird fällig, sobald die Gründung amtlich bestätigt ist.

Alle Mitwirkenden verzichten übrigens auf eine Gage. Der Eintritt ist frei. Nur für die Bewirtung (kleine Häppchen und Getränke) muss man etwas bezahlen. Die Bürgerstiftung nimmt selbstverständlich auch Spenden entgegen: Dieses Geld kann die Stiftung für ihre laufenden Ausgaben und für aktuelle Projekte verwenden. Anders als Zustiftungen und Erbschaften wandern Spenden nämlich nicht in den Kapital-Grundstock der Stiftung. Dieser soll bekanntlich Zinsen abwerfen und darf deswegen nicht angeknabbert werden.

mi

Info www.buergerstiftung-rottenburg.de

Am Samstag: Benefiz für die Bürgerstiftung

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05.10.2010, 12:00 Uhr

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