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Fast doppelt so viele Starter

Am Wochenende ist wieder Seifenkistenrennen

Training ist am Samstag, die Rennen laufen am Sonntag: Auf zwei Tage ausgedehnt hat Organisator Dietmar Schneider die zweite Auflage des Rottenburger Seifenkistenrennens kommendes Wochenende. Bald doppelt so viele Starter wie im Vorjahr rauschen dann die Seebronner Straße herab.

31.08.2010
  • willibald ruscheinski

Rottenburg. Vergangenes Jahr erst hatte Schneider, damals noch zusammen mit Johann Wolf, die Rottenburger Seifenkistentradition der fünfziger Jahre wiederbelebt. Für nahezu CO2-freies Rennfieber sorgten damals 53 Fahrer vor zirka 1500 Zuschauern – Zahlen, die die Veranstalter dieses Jahr toppen wollen: Nach dem aktuellen Stand haben bereits 88 Fahrer gemeldet, die in 70 verschiedenen Kisten ins Rennen gehen. „Theoretisch bis Samstag“ vor Trainingsbeginn, so Schneider, können noch weitere Wagenlenker hinzukommen – theoretisch, denn das Feld ist auf 100 Teilnehmer beschränkt. Erwartet werden an die 4000 Neugierige.

Ihnen verspricht der Kfz-Sachverständige aus Siebenlinden nicht nur mehr Renn-Aktionen, sondern auch einen besser gemanagten Ablauf. Zum einen soll die Erweiterung auf zwei Tage Stress herausnehmen. „Letztes Jahr haben wir um vier Uhr morgens aufgebaut und waren nachts um Eins fertig“, sagt Schneider: „Das musste nicht noch einmal sein.“

Und zum anderen seien die Rennen diesmal straffer organisiert. So pullt Peter Wagner die Kisten zwar vom Auslauf am Eugen-Bolz-Platz wieder per Traktor hinauf zum Start, diesmal aber nicht über die Piste, sondern eine Umgehungsstrecke. Damit sie sich leichter in den Start einfädeln können, wurde die Rennstrecke oben etwas verkürzt, dafür der Auslauf sicherheitshalber verlängert. Auch bessere Datenkommunikationstechnik soll dafür sorgen, dass es zu weniger Verzögerungen kommt und Start und Ziel stets auf dem gleichen Renn-Stand sind. Und selbst Renn-Ansager Lutz Vieweg wird heuer mit noch mehr Infos über Kisten und Fahrer munitioniert.

Auch neue Vehikel verstärken das Teilnehmerfeld. Vier allein entstanden an den Augustwochenenden bei einem Workshop des Rottenburger Sommerferienprogramms. „Erstmals kam ein Vater mit einem fertigen CAD-Design an“, schwärmt Dietmar Schneider. Denn spektakuläre Mobile – vom schier abhebenden „Roten Baron“-Flieger über die rollende Rennsau bis hin zur rasenden „Nixe“ mit Schiffsmasten – sind beim Seifenkisten-Zirkus das Salz in der Suppe. Und bringen Schneider seinem Ziel näher, das Renn-Wochenende als „zweite Sommerfasnet“ nach dem Neckarfest zu etablieren.

Diesmal ein ganzes Renn-Wochenende

Auch in diesem Jahr wird das Rottenburger Seifenkistenrennen in drei Wertungsklassen ausgetragen: Junioren (8 bis 12 Jahre), Senioren (13 bis 17) und Offene Klasse (ohne Alterslimit, bis 200 Kilo Gesamtgewicht).

Abgenommen werden die Kisten am Trainings-Samstag, 4. September, ab 9 Uhr beim Parkplatz am St.-Meinrad-Gymnasium; ab 12 Uhr sind Probeläufe angesetzt, und um 15 Uhr geht das Zeittraining los.

Der Renn-Sonntag, 5. September, beginnt am um 10 Uhr mit dem ersten Wertungslauf. Um 13 Uhr läuft ein Prominentenrennen, unter anderem mit OB Stephan Neher. Der zweite und entscheidende Wertungslauf wird um 13.30 Uhr gestartet, Siegerehrung ist ab 16 Uhr.

Anmeldung und Info: auf der Internet-Seite www.seifenkisten-rottenburg.de

Am Wochenende ist  wieder Seifenkistenrennen
Dieser Silberpfeil ist einer von gleich mehreren nachempfundenen Mercedes-Boliden, die voriges Jahr am Start waren. Bild: Schneider


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